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Antike Metropole in Israel entdeckt

Mehrere Tausend Menschen sollen vor 5000 Jahren in einer Stadt gelebt haben, die nun ausgegraben wurde.

Bei einer Ausgrabung im Norden Israels wurde eine alte Stadt entdeckt. (6. Oktober 2019)
Bei einer Ausgrabung im Norden Israels wurde eine alte Stadt entdeckt. (6. Oktober 2019)
Atef Safadi, Keystone
Die Stadt soll 5000 Jahre alt sein und etwa 6000 Menschen Platz geboten haben.
Die Stadt soll 5000 Jahre alt sein und etwa 6000 Menschen Platz geboten haben.
Atef Safadi, Keystone
Es wurden Stadtmauern, Wohngebiete und auch öffentliche Plätze freigelegt.
Es wurden Stadtmauern, Wohngebiete und auch öffentliche Plätze freigelegt.
Atef Safadi, Keystone
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Forscher haben in Nordisrael die Überreste einer beeindruckenden altertümlichen Metropole freigelegt. Die Stätte nahe dem heutigen Harish im Bezirk Haifa sei rund 5000 Jahre alt und die «grösste und zentralste», die jeweils im Gebiet des Nahoststaats entdeckt worden sei, erklärte die Israelische Altertumsbehörde am Sonntag.

Kosmopolitisch und planvoll angelegt sei die Stadt gewesen, die nach deren Schätzungen rund 6000 Einwohner hatte. Die Arbeiten an der Ausgrabungsstätte En Esur legten demnach eine befestigte Stadtmauer, Wohngebiete, öffentliche Plätze sowie Strassen und Gassen frei.

Die Forscher machten auch die Position eines Tempels mit einem vermutlich rituell genutzten Steinbecken aus. Dort gefundene tierische und menschliche Knochenüberreste böten Rückschlüsse auf die kulturellen Gepflogenheiten der Einwohner. Zusätzlich stiessen die Archäologen auf die Spuren einer mutmasslich noch 2000 Jahre älteren Siedlung aus der Kupferzeit - direkt unter den Häuserresten der Bronzezeit-Metropole.

(SDA)

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