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Auf Spurensuche am Nil

Anfang 2012 entdeckte die Basler Ägyptologin Susanne Bickel im Tal der Könige gemeinsam mit ihrem Team das unversehrte Grab einer Sängerin. Ein Rückblick auf das besondere Ereignis.

Sensationsfund: Ägyptologin Susanne Bickel auf dem Rosshofareal der Universität Basel.
Sensationsfund: Ägyptologin Susanne Bickel auf dem Rosshofareal der Universität Basel.
Basile Bornand

Niemand hatte damit gerechnet, dass es nach der Entdeckung des Grabs von Tutanchamun im Jahr 1922 noch einmal einen Sensationsfund im Tal der Könige geben könnte. Schliesslich wurde die altägyptische Nekropole am Nil über Jahrtausende von Plünderern und Grabräubern geradezu leer geräumt.

Doch das internationale Forscherteam um die Ägyptologin Susanne Bickel von der Universität Basel hatte grosses Glück und stiess Anfang dieses Jahres auf die noch verschlossene Grabkammer KV 64, die sich in einem drei Meter tiefen Schacht im Untergrund des Kalkgesteins befand. Aufgrund der Hieroglyphen auf dem Sarkophag und der danebenstehenden Totenstele ging deutlich hervor, dass es sich um die Sängerin Nehmes Bastet handelt, die etwa 850 vor Christus lebte (TA vom 17. Januar).

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