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«Begeisterungsstürme» für den RAF-Terrorismus

Drei Tage nach dem Selbstmord von Ulrike Meinhof hielt ihr Anwalt an der Universität Zürich einen Vortrag. Nun ist eine Tonbandaufnahme dieser Rede aufgetaucht.

Ulrike Meinhof arbeitete als Journalistin für eine linke Zeitschrift, bevor sie sich der Rote-Armee-Fraktion (RAF) anschloss.
Ulrike Meinhof arbeitete als Journalistin für eine linke Zeitschrift, bevor sie sich der Rote-Armee-Fraktion (RAF) anschloss.
Keystone
Die in den Siebzigerjahren von den deutschen Justizbehörden gesuchten RAF-Terroristen, darunter Ulrike Meinhof.
Die in den Siebzigerjahren von den deutschen Justizbehörden gesuchten RAF-Terroristen, darunter Ulrike Meinhof.
Keystone
Der Trauerzug für Ulrike Meinhof mit dem mit Flieder geschmückten Sarg am 15. Mai 1976 im Berliner Bezirk Tempelhof.
Der Trauerzug für Ulrike Meinhof mit dem mit Flieder geschmückten Sarg am 15. Mai 1976 im Berliner Bezirk Tempelhof.
Keystone
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«Ulrike Meinhof war grenzenlos liebesfähig, diszipliniert, sensibel, von hoher Intellektualität.» Die Betroffenheit ist greifbar, als am 12. Mai 1976 ein Redner ans Mikrofon tritt und sich mit ebendiesen Worten an das voll besetzte Audimax der Universität Zürich wendet. Ulrike Meinhof, die sich drei Tage zuvor das Leben genommen hatte, habe sich und ihre Intellektualität in den Dienst «eines unabdingbaren ethischen Rigorismus» gestellt.

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