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«Begeisterungsstürme» für den RAF-Terrorismus

Drei Tage nach dem Selbstmord von Ulrike Meinhof hielt ihr Anwalt an der Universität Zürich einen Vortrag. Nun ist eine Tonbandaufnahme dieser Rede aufgetaucht.

Andreas Tobler
Ulrike Meinhof arbeitete als Journalistin für eine linke Zeitschrift, bevor sie sich der Rote-Armee-Fraktion (RAF) anschloss.
Ulrike Meinhof arbeitete als Journalistin für eine linke Zeitschrift, bevor sie sich der Rote-Armee-Fraktion (RAF) anschloss.
Keystone
Die RAF-Terroristin nach ihrer Gefangennahme am 16. Juni 1972 in Hannover.
Die RAF-Terroristin nach ihrer Gefangennahme am 16. Juni 1972 in Hannover.
Keystone
Neben Andreas Baader und Gudrun Ensslin gehörte Ulrike Meinhof zu den führenden Köpfen der RAF.
Neben Andreas Baader und Gudrun Ensslin gehörte Ulrike Meinhof zu den führenden Köpfen der RAF.
Keystone
Die Zelle von Meinhof in der Strafanstalt Stuttgart-Stammheim.
Die Zelle von Meinhof in der Strafanstalt Stuttgart-Stammheim.
Keystone
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«Ulrike Meinhof war grenzenlos liebesfähig, diszipliniert, sensibel, von hoher Intellektualität.» Die Betroffenheit ist greifbar, als am 12. Mai 1976 ein Redner ans Mikrofon tritt und sich mit ebendiesen Worten an das voll besetzte Audimax der Universität Zürich wendet. Ulrike Meinhof, die sich drei Tage zuvor das Leben genommen hatte, habe sich und ihre Intellektualität in den Dienst «eines unabdingbaren ethischen Rigorismus» gestellt.

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