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Davos kann nicht mehr von Luft alleine leben

Die deutsche Hochgebirgsklinik in Davos kämpft ums Überleben. Es ist die drittletzte Institution von einst 50 Sanatorien, Kurhäusern und Volksheilstätten im ehemals grössten Lungenkurort Europas.

Janine Hosp
Kur mit Aussicht: Strenge Ärzte legten ihre tuberkulosekranken Patienten stundenlang an die frische Luft wie hier 1942 – ein Jahr bevor ein Gegenmittel erfunden wurde. (Getty Images)
Kur mit Aussicht: Strenge Ärzte legten ihre tuberkulosekranken Patienten stundenlang an die frische Luft wie hier 1942 – ein Jahr bevor ein Gegenmittel erfunden wurde. (Getty Images)

Stets habe es geheissen, es sei alles kein Problem. Auch als bekannt wurde, dass die Hochgebirgsklinik mit ihrer Mieterin, dem Asthmazentrum, Einnahmen von 2 Millionen Franken pro Jahr verliert, war das «kein Problem». Ein halbes Jahr später, im vergangenen September, stand die Klinikleitung im Büro des Davoser Landammanns und beschied ihm, dass sie noch gleichentags die Bilanz deponieren werde. Tarzisius Caviezel lehnt sich in seinem Sessel zurück und schüttelt den Kopf: «Die haben die Klinik einfach gegen die Wand gefahren.»

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