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Der Jedi-Forscher

Der Germanist Philipp Theisohn forscht zu Science-Fiction. Beim Blick in andere Welten und die Zukunft lernt er vor allem viel über unsere Gegenwart.

«Zürichdeutsch ist auch eine Haltung», sagt Literaturprofessor Philipp Theisohn. Foto: Esther Michel
«Zürichdeutsch ist auch eine Haltung», sagt Literaturprofessor Philipp Theisohn. Foto: Esther Michel

Nichts in Philipp Theisohns Büro verrät sein Spezialgebiet. Keine «Star Wars»- oder «Star Trek»-­Poster an der Wand, keine Alienfiguren oder Raumschiffmodelle auf dem Tisch. «Ich brauche das nicht», sagt Theisohn (42) und tippt sich an den Kopf, «ist alles hier drin.» Seit 2014 leitet der Germanistikprofessor das Forschungsprojekt «Conditio Extraterrestis» der Universität Zürich, das sich der Erforschung unserer literarischen Vorstellungen vom Weltraum widmet. Im Moment hängt der Professor etwas schief im Stuhl. Ein Hexenschuss plagt ihn, es sieht schmerzhaft aus, doch seine ­Debattierfreudigkeit leidet darunter nicht.

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