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Der Patron des Bösen

Pablo Escobar war der mächtigste Drogenboss aller Zeiten. Vor 20 Jahren starb der Kolumbianer, der durch Kokainhandel reich geworden war. Eine Eliteeinheit hatte ihn in einem Reihenhäuschen aufgespürt.

Sandro Benini
Drogenboss Pablo Escobar im Jahr 1983. Damals sitzt er im kolumbianischen Abgeordnetenhaus.
Drogenboss Pablo Escobar im Jahr 1983. Damals sitzt er im kolumbianischen Abgeordnetenhaus.
AFP
Kurz nach Escobars Tod: Kolumbianische Polizei- und Militärkräfte auf dem Dach von Escobars Versteck.
Kurz nach Escobars Tod: Kolumbianische Polizei- und Militärkräfte auf dem Dach von Escobars Versteck.
AFP
Einen Tag nach Escobars Ende bildet sich auf dem Friedhof, wo seine Leiche bestattet wird, eine Menschenschlange.
Einen Tag nach Escobars Ende bildet sich auf dem Friedhof, wo seine Leiche bestattet wird, eine Menschenschlange.
AFP
In einer kolumbanischen Fernsehserie lebte Escobar, gespielt von Andres Parra, letztes Jahr wieder auf. Die Serie hatte riesigen Erfolg.
In einer kolumbanischen Fernsehserie lebte Escobar, gespielt von Andres Parra, letztes Jahr wieder auf. Die Serie hatte riesigen Erfolg.
CARACOL TV, AFP
Die Hacienda Nápoles, Escobars riesiges Gut.
Die Hacienda Nápoles, Escobars riesiges Gut.
Rodrigo Arangua, AFP
Noch einmal die Hacienda Napoles - Escobar mochte Dinosaurier und liess gleich mehrere Nachbildungen im Gelände aufstellen.
Noch einmal die Hacienda Napoles - Escobar mochte Dinosaurier und liess gleich mehrere Nachbildungen im Gelände aufstellen.
Fernando Llano, Keystone
Kinderspiele in jenem Viertel in Medellin, wo Escobar aufwuchs.
Kinderspiele in jenem Viertel in Medellin, wo Escobar aufwuchs.
Raul Arboleda, AFP
Ein undatiertes Foto: Pablo Escobar mit Frau und Sohn als Zuschauer eines Fussballspiels in Bogota, Kolumbien.
Ein undatiertes Foto: Pablo Escobar mit Frau und Sohn als Zuschauer eines Fussballspiels in Bogota, Kolumbien.
AP/El Tiempo, Keystone
Medellin, das Grab Escobars wird geputzt. Ein Reisebüro hat den Ausflug auf den Friedhof fix im Programm.
Medellin, das Grab Escobars wird geputzt. Ein Reisebüro hat den Ausflug auf den Friedhof fix im Programm.
Raul Arboleda, AFP
Alberto Santofimio, früherer Senator und Justizminister, war Escobars Strohmann in der Politik. 1995 (Foto) wird er in Polizeigewahrsam genommen und später verurteilt.
Alberto Santofimio, früherer Senator und Justizminister, war Escobars Strohmann in der Politik. 1995 (Foto) wird er in Polizeigewahrsam genommen und später verurteilt.
Pedro Ugarte, AFP
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Auf dem letzten Bild erinnert der Grossverbrecher an ein erlegtes Tier. Es ist der 2. Dezember 1993, als eine Eliteeinheit der kolumbianischen Armee Pablo Escobar aufspürt. Er hat sich in einem zweistöckigen Reihenhäuschen im Viertel Los Olivos in Medellín versteckt, gemeinsam mit einem Leibwächter, einem Kurier und einer Köchin. In den Monaten zuvor ist seine Macht zerbröselt. Gefährten haben sich von ihm abgewandt, sind erschossen oder verhaftet worden. Polizei, Armee und eine eigens geschaffene Sondereinheit haben ihn mithilfe amerikanischer Ermittler in die Enge getrieben, Mitglieder des verfeindeten Kartells von Cali haben seine Villen und Haciendas angezündet und versucht, seine Familie zu töten.

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