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Der Sonnendoktor aus dem Engadin

Der Arzt Oscar Bernhard entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts die Heliotherapie bei Tuberkulose und wurde sechsmal für den Nobelpreis nominiert. Erhalten hat er ihn aber nie.

Arzt, Forscher und Menschenfreund Dr. Oscar Bernhard (1861-1939), von der Bevölkerung liebe- und respektvoll «Il Bernard» genannt, lange vergessen gegangen und jetzt wieder zu Ehren gekommen..
Arzt, Forscher und Menschenfreund Dr. Oscar Bernhard (1861-1939), von der Bevölkerung liebe- und respektvoll «Il Bernard» genannt, lange vergessen gegangen und jetzt wieder zu Ehren gekommen..
Dokumentationsbibliothek, St. Moritz
Oscar Bernhard (2. v. l.) bei einer Jungadler-Aushorstung; der Aar galt damals noch als «schädlicher Räuber».
Oscar Bernhard (2. v. l.) bei einer Jungadler-Aushorstung; der Aar galt damals noch als «schädlicher Räuber».
Kulturarchiv Oberengadin, Samedan
Die heute noch existierende Villa Oscar Bernhards in St.Moritz, direkt unterhalb der ehemaligen Bernhard-Klinik.
Die heute noch existierende Villa Oscar Bernhards in St.Moritz, direkt unterhalb der ehemaligen Bernhard-Klinik.
Michael A. R. Bernhard, Pully
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Er ist einer der bekanntesten Alpenmediziner, der Oberengadiner Oscar Bernhard. Mit seiner Ende des 19. Jahrhunderts im Spital in Samedan entwickelten Sonnenlichtbehandlung bei Knochentuberkulose erlangte er internationalen Ruf und wurde sogar sechsmal für den Nobelpreis nominiert. Im eigenen Land geriet er aber bald in Vergessenheit. Doch jetzt, wo die «weisse Pest» wieder im Vormarsch ist und die Medizin verzweifelt gegen antibiotikaresistente Tuberkulosebakterien kämpft, könnten seine Forschungen wieder aktuell werden.

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