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Der Wanderforscher

Was hat Armut mit Atomkraft zu tun? Und wieso waren Dampfschiffe die iPhones ihrer Zeit? Der Historiker und Japanexperte Martin Dusinberre hat erstaunliche Antworten.

Flucht vor dem Umbau: Für das Foto verliess Martin Dusinberre sein Büro. Foto: Esther Michel
Flucht vor dem Umbau: Für das Foto verliess Martin Dusinberre sein Büro. Foto: Esther Michel

Zügiger Gang, kräftiger Händedruck und Tee, so schwarz wie möglich. Ein gestresster Gesprächspartner ist Martin Dusinberre aber nicht. Freundlich gibt der 39-jährige Engländer Auskunft darüber, wie man seinen seltsamen Namen ausspricht (Düsenberri, ursprünglich holländisch), warum er seine Heimat Cambridge verliess («es war eine zu komfortable Welt») und wieso ihm die Universität Zürich vor einem Jahr ein Büro und einen eigenen Lehrstuhl gegeben hat. Noch wirkt das Büro etwas provisorisch. Einige Regale sind leer, Holz und Plastik blockieren die Sicht nach aussen. Ein Umbau, der so gar nicht zu einem Wissenschaftler passt, der stets den Blick auf die weite Welt haben sollte. «Global History heisst eigentlich nicht, dass man die ganze Welt untersucht», widerspricht Dusinberre. «Es geht ums Wie, nicht ums Wo.»

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