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«Die Schlacht wird zur Metapher»

«Wir sind besessen von den grossen Schlachten der Vergangenheit – mehr als frühere Generationen», sagt der britische Militärhistoriker Richard Overy. Um das Grauen des Kampfes aber geht es uns kaum.

Mit Richard Overy sprach David Hesse
Marignano 1515: Zwei Besucher an der Marignano-Ausstellung im Landesmuseum. (28.06.2015)
Marignano 1515: Zwei Besucher an der Marignano-Ausstellung im Landesmuseum. (28.06.2015)
Walter Bieri, Keystone

Ihre «Geschichte des Krieges in 100 Schlachten» ist ein Schmöker. Darf man eine Lieblingsschlacht haben?

Besser nicht. Schlachten sind ein blutiges, hässliches Geschäft. Menschen werden verstümmelt, getötet, zerstört. Es sollte schwer sein, daraus Lust zu gewinnen. Manche Schlachten finde ich faszinierend. Eine Lieblingsschlacht aber habe ich nicht.

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