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«Für Margot»

Erich Honecker hat 1992 während seiner Untersuchungshaft eine Art Tagebuch geführt. Jetzt sind die Notizen in Buchform erschienen und bieten Einblick in das Innenleben des ehemaligen DDR-Staatschefs.

Erich Honecker mit Ehefrau Margot in Chile (1993). Der frühere Staats- und Parteichef der DDR starb 1994 im südamerikanischen Staat, wo seine Frau bis heute lebt.
Erich Honecker mit Ehefrau Margot in Chile (1993). Der frühere Staats- und Parteichef der DDR starb 1994 im südamerikanischen Staat, wo seine Frau bis heute lebt.
Keystone
Erich Honecker (Dritte von rechts) machte in der DDR früh Karriere und wurde Chef der Organisation Freie Deutsche Jugend. Von 1976 bis 1989 war er Staatschef der DDR.
Erich Honecker (Dritte von rechts) machte in der DDR früh Karriere und wurde Chef der Organisation Freie Deutsche Jugend. Von 1976 bis 1989 war er Staatschef der DDR.
AFP
Nach seiner Absetzung übernahm Egon Krenz das höchste Amt der DDR.
Nach seiner Absetzung übernahm Egon Krenz das höchste Amt der DDR.
Keystone
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Zum Schreiben hatte ihn sein Verteidiger Friedrich Wolff animiert. Er glaubte, dass sein Mandant bei der Schilderung der Tagesabläufe möglicherweise auch für den Prozess Relevantes notieren würde. Nur wenige Vertraute wussten davon.

Bei seiner Ausreise nach Chile 1993 nahm Honecker die Notizen mit. Er starb 1994 an den Folgen seiner Krebserkrankung. Ehefrau Margot Honecker (84) hat die Aufzeichnungen im vergangenen Jahr Verleger Frank Schumann übergeben. Sie lebt seit 1992 in Chile. Das 192 Seiten starke Buch «Letzte Aufzeichnungen» ist vergangenen Freitag erschienen.

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