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Im Ausland verehrt, in der Heimat geächtet

Michail Gorbatschow wird 80. Während die Welt den letzten sowjetischen Staatschef als Friedensbringer und Held feiert, haben ihm die Russen nie richtig verziehen. Testen Sie im Quiz, wie gut Sie sich beim Thema auskennen.

Ein undatiertes Bild zeigt Gorbatschow bei seinem ersten Treffen mit Ronald Reagan 1985 in Genf.
Ein undatiertes Bild zeigt Gorbatschow bei seinem ersten Treffen mit Ronald Reagan 1985 in Genf.
Reuters
Der Bruderkuss: Gorbatschow und DDR-Staatschef Erich Honecker am 6. Oktober 1989. Damals wussten sie noch nicht, dass nur einen Monat später die Berliner Mauer fallen würde.
Der Bruderkuss: Gorbatschow und DDR-Staatschef Erich Honecker am 6. Oktober 1989. Damals wussten sie noch nicht, dass nur einen Monat später die Berliner Mauer fallen würde.
Reuters
Zwei Exponenten der sozialistischen Internationale in Siegerpose: Gorbatschow und Staatschef Fidel Castro im Frühling 1989 auf Kuba. Ein halbes Jahr später sollte sich die Welt durch den Fall der Berliner Mauer dramatisch verändern.
Zwei Exponenten der sozialistischen Internationale in Siegerpose: Gorbatschow und Staatschef Fidel Castro im Frühling 1989 auf Kuba. Ein halbes Jahr später sollte sich die Welt durch den Fall der Berliner Mauer dramatisch verändern.
Reuters
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Für die meisten Europäer bleibt Michail Gorbatschow ein Held von welthistorischem Format. Er war es, der den Kalten Krieg beendete und die Wiedervereinigung Deutschlands möglich machte. Heute feiert der letzte Präsident der Sowjetunion seinen 80. Geburtstag, und viele jubeln wieder. Berechtigt ist die Begeisterung nur zum Teil. Es steht ausser Frage, dass Michail Gorbatschow Weltgeschichte geschrieben und den Friedensnobelpreis zu Recht erhalten hat. Er bahnte den friedlichen Revolutionären in Ost- und Mitteleuropa den Weg.

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