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Mädchen als Industriematerial

Die St. Galler Firma Akris zeigt ihre Kollektionen als einziges Label des deutschsprachigen Raums an der Pariser Fashion Week. Die Anfänge der Marke als Schürzenfabrik waren denkbar karg.

Näherinnen an der Arbeit: Die Firma Akris (A. Kriemler-Schoch) in den 40er-Jahren.
Näherinnen an der Arbeit: Die Firma Akris (A. Kriemler-Schoch) in den 40er-Jahren.
Buch «Schürzennäherinnen»

Im Rheintaler Dorf Kriessern der späten 40er-Jahre fand Alice Kriemler-Schoch, was sie für ihre Schürzenproduktion gesucht hatte: schulentlassene junge Mädchen, zwangsläufig ohne Ambitionen. Hier war die Welt noch, wie sie die Industrie brauchte; die Familien waren arm und auf den Lohn der Kinder angewiesen.

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