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Politthriller in Bern

Ein ungarischer Spielfilm greift einen Zwischenfall aus dem Jahr 1958 auf, der vertuscht und vergessen wurde: Den Überfall auf die ungarische Botschaft, der für einen Eindringling tödlich endete.

Wollte Dokumente des berüchtigten Geheimdienstes AVO entwenden: Laszlo Papp wird am 16. August 1958 aus der ungarischen Botschaft abgeführt.
Wollte Dokumente des berüchtigten Geheimdienstes AVO entwenden: Laszlo Papp wird am 16. August 1958 aus der ungarischen Botschaft abgeführt.
RDB, ATP

Unsicher, fast schüchtern nähern sich zwei junge Männer der ungarischen Botschaft in Bern. Im Gebäude angekommen, ziehen sie jedoch Pistolen, bedrohen das Botschaftspersonal: «Hände hoch! Niemand verlässt den Raum!» Eine knappe Stunde dauert der Überfall. Die Berner Polizei umstellt das Gelände, drinnen fallen Schüsse. Polizisten dringen in die Botschaft ein, aber da liegt einer der Eindringlinge schon schwer verletzt auf dem Boden. Tags darauf stirbt er im Spital. Der zweite Mann wird verhaftet.

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