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Sanfte Hügel, wo einst die tödlichste Zone des Planeten war

Die EU-Regierungschefs treffen sich heute im belgischen Ypern. Dabei gedenken sie auch der Toten des Ersten Weltkriegs. Allein hier starben über eine halbe Million Soldaten, auch durch erstmals als Waffe eingesetztes Gas.

Die Minenkrater lassen sich noch erahnen: Wäldchen auf dem besonders hart umkämpften Hill 60 bei Ypern.Foto: Adrian Moser
Die Minenkrater lassen sich noch erahnen: Wäldchen auf dem besonders hart umkämpften Hill 60 bei Ypern.Foto: Adrian Moser

Es war im Februar 1999, als sich im flämi­schen Dörfchen Passendale die Erde unter den Füssen von Simone ­Callens auftat und sie verschluckte. Ihr Mann war am Morgen zur Arbeit aufs Feld gefahren, und als er zurückkam, war sie verschwunden. Dafür fand er ein Loch, einen Meter breit, gleich hinter dem Haus, wo sie die Küchenfenster putzen wollte. Unter seiner Frau war ein Stollen aus dem Ersten Weltkrieg eingestürzt. Die Bäuerin blieb unverletzt, ihr Sturz endete nach zwei Metern auf der Höhe des Stollendachs.

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