…vor 112 Jahren: Kaiserin Sissi wird in Genf erstochen

Am 10. September 1898 tötet ein italienischer Anarchist die österreichische Kaiserin mit einer selbst zugespitzten Feile.

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Elisabeth Amelie Eugenie, Kaiserin von Österreich und auch besser unter dem Namen Sissi bekannt, reist Anfang September 1898 nach Genf. Dort will sie einer Einladung der Bankiersfamilie Rothschild nachkommen. Am 10. September will die Kaiserin nach Caux reisen.

Auf dem Weg vom Hotel Beau-Rivage, in dem Sissi residiert, zum Schiff, passiert das Unfassbare: Der italienische Anarchist Luigi Lucheni stürzt sich auf die Kaiserin und stösst ihr eine spitze Feile mitten ins Herz. Der Einstich ist klein, niemand bemerkt ihn im ersten Moment. Sissi steht wieder auf und bespricht den Vorfall mit ihrer Hofdame, welche sie auf der Reise begleitet. Erst an Bord des Schiffes, bricht sie plötzlich zusammen. Zurück im Hotel stirbt die österreichische Kaiserin.

Sissi, das Schönheitsideal

Sissis Mörder wollte nach eigener Aussage im Verhör ursprünglich den Prinzen Henri Philippe d’Orléans ermorden. Da dieser aber kurzfristig seine Reisepläne änderte und nicht in Genf eintraf, wählte Lucheni Elisabeth als sein Opfer, von deren Anwesenheit er zufällig in der Zeitung gelesen hatte.

In Erinnerung bleibt die verstorbene Kaiserin als Schönheitsideal. Männer und Frauen bewunderten ihre Anmut, Ausstrahlung und die geheimnisvolle Aura, welche die Kaiserin umgab. Elisabeth gilt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit. Die Kaiserin betrieb zu Lebzeiten auch selbst einen wahren Kult um ihr Aussehen.

Erstellt: 01.09.2010, 14:41 Uhr

Jung und attraktiv: Kaiserin Sissi.

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