…vor 19 Jahren: Aus Leningrad wird Sankt Petersburg

Ab dem 6. September 1991 trägt die zweitgrösste Stadt Russlands wieder ihren alten Namen Sankt Petersburg.

Sankt Petersburg: Eine altehrwürdige Stadt mit bewegter Vergangenheit.

Sankt Petersburg: Eine altehrwürdige Stadt mit bewegter Vergangenheit. Bild: Keystone

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Ursprünglicher Namensgeber für Sankt Petersburg ist Apostel Simon Petrus. Er ist der Schutzheilige des früheren Grossfürsten Peter der Grosse.

Nach Lenins Tod wird Sankt Petersburg im Jahr 1924 in Leningrad umbenannt. Der neue Namen symbolisiert den Wechsel des sozialen wie politischen Systems an einer hervorgehobenen Stelle. Man will das zaristische Russland aus den Köpfen der Menschen verbannen und Sankt Petersburg gilt bis anhin als Vorzeigestadt des Zarenreichs. Als solche wird sie auch von der Bevölkerung wahrgenommen.

Im Sinne des Volkes

Erst mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wird aus Leningrad wieder Sankt Petersburg. Das Volk entscheidet dies mittels einer Abstimmung. Der Erlass vom 6. September 1991 vollzieht den Wählerwillen. Gleichzeitig erhalten auch viele Strassen, Brücken, Metro-Stationen und Parks wieder ihre ehemaligen Namen zurück.

Erstellt: 30.08.2010, 14:50 Uhr

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