…vor 30 Jahren: Bob Marley gibt sein einziges Konzert in der Schweiz

Am 30. Mai 1980 singt der legendäre Reggae-Musiker ein erstes und letztes Mal auf Schweizer Boden.

Der Pionier der Reggae-Szene: Bob Marley in Action.

Der Pionier der Reggae-Szene: Bob Marley in Action. Bild: Keystone

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Nur ein einziges Mal beehrte Bob Marley die Schweiz mit einem Besuch. Der Sänger, Gitarrist und Liederschreiber ist Mitbegründer und bedeutender Vertreter des Reggae. Der Jamaikaner konvertierte vom Christentum zur Rastafari-Bewegung – für deren Anhänger ist er bis heute eine der wichtigsten Identifikationsfiguren geblieben.

Ein Rastafari-Prophet

Marley begreift seine Musik stets als Medium, um die Botschaft des Rastafari in die Welt zu transportieren. Folglich wird er von vielen Anhängern dieser Religion als eine Art Prophet gesehen. Die Religion hat mit ihren spirituellen und mystischen Elementen grossen Einfluss auf Marleys Musik. Eine religiöse Rhetorik bestimmt oft seine Lieder und verleiht ihnen eine hypnotische Ausstrahlung. In Interviews zitiert er gerne aus dem Alten Testament.

Nur rund ein halbes Jahr nach dem Konzert im Zürcher Hallenstadion stirbt Bob Marley an schwarzem Hautkrebs. Trotzdem bleibt der Reggae-Pionier seinen Fans zu einem kleinen Teil erhalten: Marley hat offiziell 12 Kinder, von denen einige erfolgreich in der Musikbranche tätig sind, so beispielsweise Ziggy oder Damian Marley.

Erstellt: 26.05.2010, 15:34 Uhr

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