…vor 61 Jahren: Deutschlands erster Bundespräsident

Am 12. September 1949 nimmt Theodor Heuss als Erster das Amt des deutschen Bundespräsidenten ein.

Bild: Keystone

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Der Politikwissenschaftler und Journalist Theodor Heuss ist gebürtiger Stuttgarter und gehört als Politiker der Fortschrittlichen Volkspartei, der DDP und zuletzt der FDP/DVP an.

Am 12. Dezember 1948 wird Heuss auf dem Gründungsparteitag der FDP zum Vorsitzenden in Westdeutschland und Berlin gewählt. Er setzt sich für den Zusammenschluss aller liberalen Parteien der westlichen Besatzungszonen ein. 1948 ist er Mitglied des Parlamentarischen Rates, der das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ausarbeitet und beschliesst.

Das höchste Staatsamt

Das gerade erworbene Mandat im ersten Deutschen Bundestag legt Heuss jedoch nieder, als er am 12. September 1949 gegen Kurt Schumacher von der Bundesversammlung ins höchste Staatsamt gewählt wird – Heuss ist der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. 1954 wiedergewählt, wirkt er bis zum 12. September 1959. Eine dritte Amtszeit lehnt er 1959 jedoch ab.

Heuss prägt das Amt durch seine überparteiliche Amtsführung. Als Repräsentant der demokratisch-liberalen und kulturellen Traditionen Deutschlands gelingt es ihm, im Ausland Vertrauen für die Nachkriegsrepublik zu gewinnen.

Erstellt: 01.09.2010, 14:41 Uhr

Theodor Heuss: Er prägte das Amt des Staatspräsidenten durch seine liberale Führung.

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