…vor 654 Jahren: Basel bebt

Am 18. Oktober 1356 wird Basel von gewaltigen Erdstössen erschüttert.

Das Erdbeben von Basel: Festgehalten auf einer Darstellung des Historienmalers Karl Jauslin.

Das Erdbeben von Basel: Festgehalten auf einer Darstellung des Historienmalers Karl Jauslin.

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Das Basler Erdbeben legt die gesamte Stadt in Trümmer. Die Intensität des Bebens wird nach den Schäden auf Stufe X (vernichtendes Erdbeben) der Modifizierten Mercalliskala geschätzt. Das Epizentrum liegt unter dem Dorf Reinach, einige Kilometer südlich von Basel.

Ein Feuer breitet sich aus

Ab dem Nachmittag lassen mehrere aufeinanderfolgende Erdstösse den Boden in Basel erzittern. Häuser stürzen ein, Menschen flüchten in Scharen auf offene Felder. Zudem beginnt die Stadt zu brennen. Häuser die noch stehen, fallen den Flammen zum Opfer. Acht Tage lang wüten die Feuer insgesamt.

Die Anzahl der Todesopfer wird in den verschiedenen historischen Quellen unterschiedlich angegeben. Einige gehen von etwa 100 Toten aus, andere nennen 300, 1000 oder 2000 Tote.

Der Wiederaufbau kann glücklicherweise bald beginnen und schon im Frühsommer 1357 gelingt es Basel, zu einem normalen Stadtalltag zurückzukehren. 13 Jahre später sind die durch das Erdbeben zerstörten Gebäude wiederhergestellt.

Erstellt: 12.10.2010, 15:32 Uhr

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