…vor 71 Jahren: Warschau kapituliert

Am 28. September 1939 marschieren deutsche Truppen nach schweren Luftangriffen in die polnische Hauptstadt ein.

Der Einmarsch: Wehrmachtssoldaten reissen einen Schlagbaum an der deutsch-polnischen Grenze ein.

Der Einmarsch: Wehrmachtssoldaten reissen einen Schlagbaum an der deutsch-polnischen Grenze ein. Bild: Keystone

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Über fünf Jahre lang wird Warschau von den Deutschen besetzt. In dieser Zeit nimmt die deutsche Wehrmacht Juden aus der Stadt und der Umgebung fest und sperrt sie ins Warschauer Ghetto ein. Mindestens 300'000 jüdische Bürger aus Warschau werden deportiert und ermordet.

Die Warschauer Aufstände

In der polnischen Hauptstadt formiert sich aus weiten Teilen der Bevölkerung eine starke Gegenbewegung, die während der Besatzungszeit verschiedene Formen annimmt. Der organisierte Widerstand reicht von geheimen Bildungseinrichtungen sowie kleinen und grossen Sabotagen bis zu Attentaten.

1943 ereignet sich der berühmte Aufstand im Warschauer Ghetto, nur ein Jahr später der grosse Warschauer Aufstand. Fast die ganze verbliebene Stadtbevölkerung beteiligt sich daran, muss jedoch schlussendlich vor der deutschen Wehrmacht kapitulieren. Als Repressalie zerstörte diese Warschau weitgehend. Die überlebende Bevölkerung wurde in Konzentrationslager oder zur Zwangsarbeit deportiert.

Erstellt: 23.09.2010, 13:39 Uhr

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