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Im Kreuzfeuer des Sprachenstreits

Frühenglisch nützt nichts, lautet die Erkenntnis einer viel beachteten Studie der Zürcher Linguistin Simone Pfenninger. Bildungspolitiker feiern sie dafür – oder greifen sie an.

Begegnet der Kritik an ihrer Studie gelassen: Die Linguistin Simone Pfenninger. Foto: Sabina Bobst
Begegnet der Kritik an ihrer Studie gelassen: Die Linguistin Simone Pfenninger. Foto: Sabina Bobst

Als die Linguistin Simone Pfenninger im Herbst 2014 ihre Studie zum Frühenglisch veröffentlichte, stach sie in ein politisches Wespennest. Die Resultate legten den Schluss nahe, dass die Einführung von Fremdsprachen in der Primarschule wenig bringt. In den zahlreichen Presseinterviews, die folgten, nahm sie kein Blatt vor den Mund: «Das heutige Kurzfutterkonzept mit rund zwei Wochenlektionen in der Primarschule pro Sprache ist zum Scheitern verurteilt», sagte Pfenninger zum «Tages-Anzeiger». Und zur «NZZ am Sonntag»: «Englisch kann man auf die Oberstufe verschieben.»

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