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3000 Teenager verletzen sich jährlich in Snowparks

Unfälle in Halfpipes und Skicross-Parks haben laut der Suva zugenommen. Die Mehrheit der Verunfallten ist unter 19 Jahre alt.

Schanzen sind eine grosse Attraktion in Skigebieten: Der Skicross-Spezialist Laurent DeMartin im Snowpark «Glacier 3000 Invitational» in Diablerets. (15. November 2011)
Schanzen sind eine grosse Attraktion in Skigebieten: Der Skicross-Spezialist Laurent DeMartin im Snowpark «Glacier 3000 Invitational» in Diablerets. (15. November 2011)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Auch die Profis sind nicht vor Unfällen gefeit: Ein Snowboarder stürzt in die Wand einer Halfpipe beim World Cup in Utah. (März 2015)
Auch die Profis sind nicht vor Unfällen gefeit: Ein Snowboarder stürzt in die Wand einer Halfpipe beim World Cup in Utah. (März 2015)
Rick Bowmer, Keystone
Die Suva rät, sich für den Snowpark ausreichend mit Schutzbekleidung auszustatten und die Elemente vor der Abfahrt zu besichtigen. (Dezember 2008)
Die Suva rät, sich für den Snowpark ausreichend mit Schutzbekleidung auszustatten und die Elemente vor der Abfahrt zu besichtigen. (Dezember 2008)
Samuel Golay, Keystone
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In Snowparks kommt es immer häufiger zu Unfällen, meldet die Suva. Jedes Jahr gäbe es 4800 Unfälle in solchen Parkanlagen. In drei von fünf Fällen seien die Verunfallten zwischen 10 und 19 Jahre alt.

Halfpipes, Kicker und Cross-Strecken seien für viele junge Erwachsene die grösste Attraktion in den Skigebieten. Doch sie seien nicht ohne Risiken. Stürze aus grosser Höhe führten oft zu schweren Verletzungen, schreibt die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt.

Tricks dem Können anpassen

Die Suva rät deshalb immer Helm, Rückenprotektor und Handgelenkschoner zu tragen. Wichtig sei es auch sich auf der Piste aufzuwärmen und einzufahren. Die Hindernisse und Tricks sollte man an sein eigenes Können anpassen. Zudem sollten Schanzen oder Hürden vorher besichtigt werden. Dann könne man sie besser einschätzen.

Die Geschwindigkeit, der Absprung und die Flugweite sollten auf die Landezone des Elements angepasst werden. Ausserdem solle man nach der Landung so schnell wie möglich wegfahren, um Platz für nachfolgende Fahrer zu machen.

Es sei auch hilfreich, bereits vor der Wintersaison die Kondition zu trainieren. Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit seien für Sprünge und Fahrten in Snowparks wichtig. Empfehlenswert sei auch der Besuch eines Snowpark-Kurses. Weitere Informationen zu den Regeln liefern die Homepage www.Suva.ch/snowparks sowie die Gratis-App «Slope Track».

SDA/ij

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