Bodybuilding geht auch mit veganer Ernährung

Auch ohne tierisches Eiweiss viel Power: Fabian Pfister, Bodybuilder und Thaiboxer. Foto: Raisa Durandi

Auch ohne tierisches Eiweiss viel Power: Fabian Pfister, Bodybuilder und Thaiboxer. Foto: Raisa Durandi

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Wer Leistungssport betreibt, braucht möglichst hochwertiges Eiweiss – am besten viel Fleisch, Milchprodukte und obendrein noch Shakes mit konzentriertem Whey-Protein. Dass es auch anders und vermutlich gesünder geht, beweist Fabian Pfister. Der 25-jährige Kraftathlet und Thaiboxer aus Gossau ZH ist einer der wenigen, aber doch zahlreicher werdenden Sportler, die bewusst auf tierische Proteine verzichten. Im Frühling letzten Jahres hat er seine Ernährung auf vegan umgestellt. «Ich wollte einfach einmal wissen, ob das mit dem Sport zusammen funktioniert», sagt er rückblickend. «Und als gelernter Koch bin ich natürlich grundsätzlich an Ernährungsfragen interessiert.»

Hohe Ziele

Seither deckt Fabian Pfister ­seinen erhöhten Proteinbedarf (circa 120 Gramm pro Tag; 1,5 Gramm / Kilo Körpergewicht) vor allem mit Linsen, Bohnen, Erbsen und Vollkornprodukten. Zur Abwechslung bereitet der Kochprofi auch gerne einmal orientalische Kichererbsen­gerichte wie Hummus und Falafel zu. Geschadet hat die Ernährungsumstellung dem ambitionierten Sportler, der fünfmal in der Woche trainiert, bisher nicht. «Ich bin stärker geworden und fühle mich so fit wie noch nie.» Demnächst schliesst er seine Zweitausbildung als Personaltrainer ab. Und nächstes Jahr will er erstmals an den Schweizer Meisterschaften starten – im Natural Bodybuilding.

Erstellt: 18.08.2019, 17:40 Uhr

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Kommentare

Blogs

Von Kopf bis Fuss So wichtig ist Vitamin D

Mamablog «Trennungen werden noch immer tabuisiert»

Weiterbildung

Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

Die Welt in Bildern

Nichts wie weg: Ein Känguru flieht vor den Flammen in Colo Heights, Australien, die bereits 80'000 Hektaren Wald zerstört haben (15. November 2019).
(Bild: Hemmings/Getty Images) Mehr...