WHO warnt vor ungewöhnlichem H7N9-Virus

Das neue Vogelgrippevirus breitet sich leichter von Vögeln auf Menschen aus als noch vor zehn Jahren. Ob das Virus eine globale Pandemie auslösen könnte, ist noch unklar.

WHO warnt vor ungewöhnlich gefährlichem H7N9-Virus.
Video: Reuters

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Das in China aufgetauchte neue Vogelgrippevirus H7N9 breitet sich nach Beobachtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offenbar leichter von Vögeln auf Menschen aus als eine vor zehn Jahren in Asien aufgetauchte Variante. An H5N1 sind mehr als 300 Menschen weltweit gestorben.

Wissenschaftler beobachten das neue Virus daraufhin, ob es eine globale Pandemie auslösen könne, hiess es auf einer Pressekonferenz in Peking. Es gebe aber noch keine Hinweise darauf, dass das Virus sich leicht von Mensch zu Mensch verbreiten könne. Bisher seien die meisten Infektionen auf Märkten mit lebendem Geflügel aufgetreten. Mehr als 100 Menschen in China sind von H7N9 infiziert worden, rund 20 starben an der Erkrankung. Bisher sind die Infektionen auf die Ostküste um Shanghai konzentriert.

H7N9 breitet sich nach Taiwan aus

Die neue Vogelgrippe hat sich von China nach Taiwan ausgebreitet. Die taiwanische Gesundheitsbehörde diagnostizierte den Erreger bei einem 53-Jährigen, der zuvor in der chinesischen Provinz Jiangsu gearbeitet hatte. Bislang war das Virus nur bei Patienten in China festgestellt worden. Nach Behördenangaben sind bisher in China 22 Menschen an dem Erreger gestorben, mehr als 100 wurden infiziert. (bru/AP/sda)

Erstellt: 24.04.2013, 12:50 Uhr

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