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Abgabe von Psychosemedikamenten an Jugendliche hat sich vervierfacht

Der Absatz von Neuroleptika bei Minderjährigen hat in der Schweiz stark zugenommen. Uni-Professorin Susanne Walitza sagt, man müsse die Verordnungen im Auge behalten.

Felix Straumann
Trost beim Teddybären: In der Schweiz schlucken Kinder und Jugendliche zunehmend Medikamente gegen Psychosen.
Trost beim Teddybären: In der Schweiz schlucken Kinder und Jugendliche zunehmend Medikamente gegen Psychosen.
Georgios Kefalas, Keystone

Sind Medikamente gegen Psychosen das neue Ritalin? In Nordamerika geht die Entwicklung seit einigen Jahren deutlich in diese Richtung. Anstelle von Psychotherapien und Stimulanzien wie eben Ritalin verschreiben US-Ärzte Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) immer häufiger sogenannte Neuroleptika. Dies sind starke Medikamente, die für die Behandlung von schweren psychischen Leiden wie Schizophrenie, manisch-depressiver Erkrankung (bipolare Störung) oder Wahnvorstellungen entwickelt wurden und starke Nebenwirkungen haben.

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