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Bayer: Vermehrte Todesfälle bei Krebsstudie

Ein Datenüberwachungsgremium hat dem Pharmakonzern die Offenlegung einer Phase-III-Studie empfohlen, da es bei den Tests ungleich zu Todesfällen und Knochenbrüche kam.

«Unsere oberste Priorität gilt der Sicherheit der Patienten»: Der Pharmakonzern Bayer legt offen, welcher Teilnehmer welche Behandlung erhielt. Foto: Aufnahme eines Ganges im Krebsforschungsinstitut (IOR) in Bellinzona. (Symbolbild)
«Unsere oberste Priorität gilt der Sicherheit der Patienten»: Der Pharmakonzern Bayer legt offen, welcher Teilnehmer welche Behandlung erhielt. Foto: Aufnahme eines Ganges im Krebsforschungsinstitut (IOR) in Bellinzona. (Symbolbild)
Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Keystone

Bayer hat einen Rückschlag bei einer Krebsstudie erlitten. Bei Behandlungen gegen Prostatakrebs mit Radium-223 in Kombination mit zwei weiteren Wirkstoffen kam es bei Patienten zu einem Ungleichgewicht in Bezug auf vermehrte Todesfälle und Knochenbrüche.

Ein unabhängiges Datenüberwachungsgremium habe empfohlen, eine Phase-III-Studie mit Radium-223-dichlorid in Kombination mit Abirateronacetat und Prednison/Prednisolon bei Prostatakrebs zu entblinden, teilte der Konzern am Donnerstagabend mit. Das bedeutet, es soll offen gelegt werden, welchem Teilnehmer welche Behandlung zugewiesen wurde.

Bayer entblinde die Studie jetzt, um die Ergebnisse sorgfältig zu analysieren. «Unsere oberste Priorität gilt der Sicherheit der Patienten», sagte Mike Devoy, Mitglied im Executive Committee der Pharmaceuticals Division von Bayer laut Mitteilung. Die zuständigen Gesundheitsbehörden und Prüfärzte hat Bayer nach eigenen Angaben informiert und bereitet die entsprechenden Informationen für Ärzte vor.

SDA/foa

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