Bei Fieber nicht gleich Tabletten schlucken

Eine Erkältung mit Fieber ist anstrengend. Doch die erhöhte Temperatur hat einen Zweck – es lohnt sich, auf Fiebersenker zu verzichten.

Wenn Krankheitserreger den Körper befallen, schaltet er auf Verteidigung – und erhöht die Temperatur: Eine Frau mit einem Fiebermesser. Foto: Getty Images

Wenn Krankheitserreger den Körper befallen, schaltet er auf Verteidigung – und erhöht die Temperatur: Eine Frau mit einem Fiebermesser. Foto: Getty Images

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Ein Klassiker, nicht nur während der nasskalten Jahreszeit: Man wacht morgens mit heisser Stirn und glasigen Augen auf, dazu Schluckweh oder Schnupfen. Es folgt der Griff zu einer fiebersenkenden Tablette – und man geht zur Arbeit, als sei alles in Ordnung. Eltern versuchen bei Erkältungen auch ihren Kindern durch Anti-Fieber-Präparate wie Ibuprofen oder Paracetamol umgehend Linderung zu verschaffen. «Dabei ist Fieber eine sinnvolle, hilfreiche Reaktion des Körpers», sagt der Kinderarzt Andreas Würmli aus Altstätten SG: «Fieber hilft beim Gesundwerden!»

Wie aber kommt es überhaupt dazu, dass die Temperatur unseres Körpers bei Fieber ansteigt? Was ist der Sinn dahinter? Gibt es «gutes» und «böses» Fieber? Und kann die Hitze für den Organismus gefährlich werden?

In den meisten Fällen wird Fieber durch Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien ausgelöst. Um sich zu schützen, produziert der Körper dann besondere Botenstoffe, sogenannte Pyrogene, die seine Temperatur ansteigen lassen. Die aktuelle Forschung zeigt: Fieber unterstützt das Immunsystem bei der Abwehr gefährlicher Keime. Die erhöhte Körpertemperatur optimiert die Bekämpfung der Eindringlinge durch bestimmte weisse Blutkörperchen (Lymphozyten). Fieber, so ergaben Tierversuche chinesischer Biomediziner, löst in Lymphozyten die Produktion eines Proteins aus, das sonst nicht gebildet wird. Dieses Hsp90 wirkt wie ein Scherenschleifer: Es versetzt die Lymphozyten in die Lage, die Krankheitserreger besser packen und attackieren zu können.

Heisser Kopf: Ein Fieber-Screen zeigt, wie sich bei einem Mann mit 38,7 Grad Körpertemperatur die Wärme verteilt. Foto: Shutterstock

«Wer im Allgemeinen gesund und fit ist, sollte Fieber oft besser nicht künstlich senken», sagt Andreas Würmli, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Präsident des Vereins Ostschweizer Kinderärzte. Statt auf fiebersenkende Medikamente zu setzen, sei es auch bei Erwachsenen häufig sinnvoller, sich einige Tage zu schonen und zum Beispiel eine Erkältung, unterstützt von der Kraft des Fiebers, auszukurieren, sagt auch der Allgemeinarzt und Tropenmediziner Stephan Koch vom KSA Praxiszentrum in Aarau. «Ausruhen und viel Tee oder Wasser trinken», empfiehlt er. Oft reiche das völlig aus. «Bei einem leichten Infekt auf den Körper Rücksicht zu nehmen und dadurch schnell wieder richtig fit zu werden, nützt mittelfristig den Betroffenen, aber auch deren Familie und dem Arbeitgeber.»

Eine Erkältung ist keine Grippe

Und bei Grippe? Im alltäglichen Sprachgebrauch werden die Begriffe «Erkältung» und «Grippe» häufig synonym verwendet. In Wirklichkeit aber handelt es sich um unterschiedliche Krankheiten: Grippe (Influenza) wird durch eine Infektion mit dem Influenza-Virus ausgelöst, Erkältungen («grippale Infekte») durch eine Infektion mit einem harmloseren Virus.

Bei einer Grippe sind schnell ansteigendes Fieber und eine starke Abgeschlagenheit typisch, während bei einer Erkältung die Körpertemperatur meist nur leicht erhöht ist und sich die Schlappheit in Grenzen hält. Eine Grippe beginnt schlagartig, eine Erkältung dagegen kündigt sich meist harmlos an, zum Beispiel durch ein Kratzen im Hals. Und während eine Erkältung häufig in Eigenregie mit Hausmitteln (oder Medikamenten) behandelt werden kann, ist bei einer Grippe (Influenza) ein Arztbesuch ratsam.

«Menschen, die unter einer chronischen Krankheit leiden, sollten bei Fieber früh zum Hausarzt gehen.»Stephan Koch, Allgemeinarzt und Tropenmediziner

Doch egal ob harmlose Erkältung oder Grippe – eine Gefahr durch das Fieber selbst besteht fast nie, wenn die Temperatur nicht während Stunden über 40 Grad steigt: Die Proteine in den Körperzellen werden nicht angegriffen. Und Gehirnschäden kann solches Fieber – auch wenn sich manche Leute davor fürchten – ebenfalls nicht auslösen.

Aber Vorsicht: Menschen, die unter einer chronischen Krankheit leiden, sollten bei Fieber früh zum Hausarzt gehen, sagt Stephan Koch. Denn bei diesen Patienten könnte die zusätzliche Herausforderung durch die erhöhte Körpertemperatur das Herz-Kreislauf-System zu sehr belasten. Und: Hohes Fieber kann auf einen gefährlichen Infekt hinweisen. «Sofort sollte man einen Arzt oder ein Spital aufsuchen, wenn zusätzlich Bewusstseinsstörungen, Atemnot, Krämpfe oder starke Schmerzen, Gelenkschwellungen, schwerer Durchfall oder starkes Erbrechen auftreten», warnt Stephan Koch. Oder nach einer Tropenreise – wo man sich etwa mit Malaria oder Denguefieber angesteckt haben könnte.

Darüber hinaus aber plädieren Fachleute im Umgang mit Fieber für Entspannung: Selbst eine wissenschaftlich festgelegte Temperatur, ab der generell von Fieber gesprochen wird, gibt es nicht. Denn die Grundkörpertemperatur unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und ist – auch ohne Krankheit – Schwankungen unterworfen. Morgens etwa ist sie meist relativ niedrig und kann im Tagesverlauf um bis zu ein Grad steigen.

Fieber messen leicht gemacht

Den meisten Ärzten gilt eine Körpertemperatur von bis zu etwa 37,4 Grad als «normal». Was darüber liegt, bezeichnen sie als «erhöhte Temperatur». Spätestens ab 38,3 Grad sprechen sie von Fieber, von «hohem Fieber» ab plus/minus 39 Grad. Zum Messen sollte man moderne, batteriebetriebene Digital-Thermometer verwenden. Quecksilber-Thermometer aus Glas dagegen, wie sie früher weit verbreitet waren, dürfen in der Schweiz seit 2006 nicht mehr verkauft werden. Denn zerbricht ein solcher Fiebermesser, kann das darin eingeschlossene Quecksilber entweichen und Vergiftungen auslösen.

Am genausten sind Messungen im Po (rektal). Etwas Creme an der Spitze des Thermometers erleichtert das Einführen. Viele Menschen messen Fieber lieber unter der Achsel. Doch Ärzte raten von dieser Methode ab, schon weil das Thermometer dabei leicht verrutscht und die Ergebnisse dadurch oft unpräzise werden. Auch im Mund, unter der Zunge, lässt sich die Körpertemperatur relativ gut bestimmen. Für Kleinkinder gibt es zu diesem Zweck spezielle Nuggi-Thermometer. «Am liebsten ist mir dennoch, wenn Eltern, vor allem bei Babys, die Temperatur im Po messen», sagt Kinderarzt Andreas Würmli.

«Hohes Fieber der Mutter kann für das ungeborene Kind gefährlich werden.»Maren Tomaske, Chefärztin im Stadtspital Triemli Zürich

Vor allem in den ersten sechs Lebensmonaten müsse man bei Fieber besonders vorsichtig sein. «Die Entwicklung der Immunabwehr steht bei Babys erst ganz am Anfang», betont Würmli. Schon ein leichter Infekt kann daher eine grosse Herausforderung sein. «Im ersten Lebensmonat erfordert Fieber immer einen sofortigen Besuch beim Kinderarzt», ergänzt Maren Tomaske, Chefärztin der Kinderklinik im Stadtspital Triemli Zürich. Und auch während einer Schwangerschaft müsse man aufpassen. «Hohes Fieber der Mutter kann für das ungeborene Kind gefährlich werden, weil es vorzeitige Wehen mit drohender Frühgeburt auslösen kann.» Maren Tomaske empfiehlt in solchen Fällen – in Absprache mit dem Hausarzt –, fiebersenkende Präparate wie zum Beispiel Paracetamol einzunehmen.

Bei Kindergarten- und Primarschulkindern dagegen braucht man sich meist keine Sorgen zu machen. «Mädchen und Buben bekommen schneller und häufiger Fieber als Erwachsene», sagt Andreas Würmli. «Und oft auch höheres Fieber.»

Auch wenn viele Eltern in Stress geraten, wenn die Anzeige des Fieberthermometers auf 40 Grad klettert: «Häufig ist bei Kindern eine harmlose Erkältung der Auslöser», sagt der Kinderarzt, seltener eine Magen-Darm-Verstimmung. Die dafür verantwortlichen Viren bekomme das durch das Fieber unterstützte Immunsystem auch ohne medikamentöse Hilfe leicht in den Griff. Nach etwa drei Tagen sind die Mädchen und Buben in der Regel wieder gesund. «Vor allem bei grösseren Kindern empfiehlt es sich schon daher, Fieber ruhig auch einmal zuzulassen», sagt Andreas Würmli.

In Einzelfällen kann Fieber durch einen gefährlichen Infekt ausgelöst worden sein, der mit Antibiotika behandelt werden muss.

Das Schwitzen dabei mag lästig sein. Aber es ist ein wichtiger Mechanismus, um Wärme abzugeben und so die Körpertemperatur zu regulieren. Die verbreitete Vorstellung, dass auf diesem Weg auch Schadstoffe ausgeschieden würden, lässt sich allerdings wissenschaftlich nicht erhärten.

Maren Tomaske steht dem Senken von Fieber offen gegenüber. «Fühlt sich ein Kind sehr unwohl, sollte man solche Massnahmen in Betracht ziehen», sagt die Chefärztin der Kinderklinik im Stadtspital Triemli Zürich. Denn Fieber ist – auch abgesehen von der zugrunde liegenden Krankheit – oft unangenehm. Häufig wird es etwa von Gliederschmerzen, Kopfweh, Unruhe, Erschöpfung, Appetitlosigkeit und manchmal gar von Fieberfantasien begleitet. Senkt man das Fieber, gehen auch die lästigen Begleiterscheinungen meist für einige Stunden zurück – und Kinder finden dann leichter in den Schlaf.

Meistens hilft einfach das Warten: Tee und viel Zeit sind bewährte Hausmittel. Foto: Shutterstock

Fiebersenker und Schmerzmittel gibt es als Tabletten, Zäpfchen, Saft oder Brausepulver, sie eignen sich grundsätzlich auch für Kinder. Aspirin sollte bei Kindern (und Jugendlichen) nicht angewendet werden, weil der darin enthaltene Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) bei Heranwachsenden in Einzelfällen schwere Leber- und Gehirnschäden auslösen kann. Aber jedes Medikament kann Nebenwirkungen haben. Hausmittelchen wie kühlende Wadenwickel oder Essigsocken sind sanftere Alternativen.

In jedem Fall müssen Eltern und Betreuungspersonen bei Fieber immer wachsam bleiben. Denn in Einzelfällen kann Fieber durch einen gefährlichen Infekt wie etwa eine Lungenentzündung ausgelöst worden sein, der mit Antibiotika behandelt werden muss. Ist man unsicher, geht man im Zweifelsfall also besser einmal zu oft zum Kinderarzt. «Wichtig ist, das gesamte Befinden eines fiebernden Kindes im Auge zu haben», betont Maren Tomaske. Klagt es über Schmerzen? Ist es viel lustloser und quengeliger als sonst? Mag es nicht mehr spielen oder trinken? Auf jeden Fall sollte man schnell einen Arzt oder gar die kinderärztliche Notfallstation aufsuchen, wenn das Fieber sich medikamentös nicht senken lässt oder Symptome wie steifer Nacken, wiederholtes Erbrechen, Hautausschläge, Apathie oder auch Unruhe und Verwirrtheit hinzukommen.

Auskurieren macht sich bezahlt

Was also tun bei Fieber? Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen wird erhöhte Körpertemperatur tendenziell zu oft künstlich gesenkt. Sowohl fiebersenkende Medikamente als auch Hausmittel wie kühle Wadenwickel sollte man nur anwenden, wenn die Begleitsymptome wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen zu stark werden oder weitere Risikofaktoren bestehen.

Und insbesondere die bei vielen Patienten beliebten Kombi-Präparate, die sowohl gegen Fieber als auch gegen viele andere Beschwerden wie Halsweh oder Schnupfen wirken sollen, sind aus medizinischer Sicht nur bedingt zu empfehlen. «Art und Dauer der Symptome wie Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen sind gerade bei grippalen Infekten, also Erkältungen, sehr unterschiedlich», sagt der Tropenarzt Stephan Koch aus Aarau. Wenn überhaupt, sei es sinnvoller, diese mit einer entsprechenden Arznei gezielt zu behandeln. Und dabei immer genau die Dosierungsempfehlung auf dem Beipackzettel zu beachten.

Fieber selbst ist, auch wenn die Körpertemperatur sehr hoch steigt, für die grosse Mehrheit der Menschen ungefährlich, sagt der Kinderarzt Andreas Würmli aus Altstätten SG. Und nicht selten mache es sich bezahlt, die höhere Körpertemperatur trotz oft lästiger Begleiterscheinungen ein paar Tage lang zu ertragen, so Würmli. Denn wer Fieber unterdrücke, lindere zwar vielleicht die Symptome eines Infekts – verlängere aber tendenziell die Dauer der Krankheit.

Erstellt: 28.03.2019, 19:11 Uhr

Fieberkrämpfe bei Kindern


Fieberkrämpfe, die vor allem bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis sechs Jahren auftreten, sehen zwar dramatisch aus, sind aber fast immer ungefährlich. Bis zu fünf Prozent der Bevölkerung erleiden in den ersten Lebensjahren mindestens einmal einen solchen Anfall. Genetische Veranlagung scheint dabei eine Rolle zu spielen.

Die Betroffenen verlieren für einige Minuten (bei geöffneten Augen) das Bewusstsein, verdrehen die Augen, haben erweiterte Pupillen und einen starren Blick. Ihre Muskeln verkrampfen oder erschlaffen. Muskelzuckungen der Arme und Beine sind möglich. Zum Teil laufen die Lippen blau an, manchmal gar das ganze Gesicht. Kein Wunder, dass sich Eltern bei einem solchen Anfall grösste Sorgen machen und den Notarzt rufen. Doch meist ist die grosse Sorge unbegründet.

Am besten das Kind in Seitenlage bringen und Gegenstände aus dem Weg räumen, an denen es sich verletzen könnte. Bleiben Sie in der Nähe, und bewahren Sie Ruhe. Lockern Sie die Kleidung des Kindes, damit es frei atmen kann. Geben Sie dem Kind während des Anfalls nichts zu essen oder zu trinken. Meist klingt der Krampf nach wenigen Minuten ab, und den Kindern geht es bald besser.

Sicherheitshalber zum Kinderarzt gehen sollte man allerdings, wenn es a) der erste Fieberkrampf war, b) der Anfall länger als einige Minuten dauerte, und c) er nicht Arme und Beine, sondern nur eine Körperseite betraf. Medikamente wie Paracetamol beugen – auch wenn manchmal das Gegenteil behauptet wird – nicht gegen Fieberkrämpfe vor.


Die wichtigsten Regeln bei Fieber


  • Ab einer Körpertemperatur von 37,4°C spricht man bei Erwachsenen von erhöhter Temperatur, bei Kindern erst ab 38°C. Temperaturen ab 38,3°C werden als Fieber, ab etwa 39°C als hohes Fieber bezeichnet.

  • Zum Fiebermessen sollte man ein Digital-Thermometer verwenden. Am genausten sind Messungen im Po (rektal).

  • Bei simplen Infekten wie Erkältungen muss Fieber nicht mit Medikamenten (oder Hausmitteln wie Essigsocken oder kühlen Wadenwickeln) gesenkt werden. Viel sinnvoller ist es meist, ein paar Tage das Bett zu hüten, viel Tee und Wasser zu trinken und den Infekt auszukurieren. Sonst besteht das Risiko, die Krankheit zu verschleppen.

  • Patienten, die an chronischen Krankheiten leiden, empfehlen Fachleute, bei Fieber zur Sicherheit frühzeitig mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen. Denn die erhöhte Körpertemperatur könnte ihr Herz-Kreislauf-System zu sehr belasten.

  • Babys im Alter von bis zu sechs Monaten sollte man bereits ab einer Körpertemperatur von 38°C (im Po gemessen) vom Kinderarzt untersuchen lassen. Ist die Temperatur niedriger, aber das Baby verhält sich apathisch, sollte man ebenfalls reagieren. Denn das Immunsystem von Babys ist noch nicht vollständig ausgereift. Lieber einmal zu viel zum Kinderarzt als einmal zu wenig.

  • Hohes Fieber während der Schwangerschaft kann eine Frühgeburt auslösen. Daher empfiehlt es sich in solchen Fällen, in Absprache mit dem Hausarzt fiebersenkende Mittel einzunehmen.

  • Suchen Sie schnell den Kinderarzt (oder die kinderärztliche Notfallstation) auf, wenn Kinder neben Fieber auch Symptome wie einen steifen Nacken, Hautausschläge, die sich nicht wegdrücken lassen (reine Rötungen sind unter dem Druck eines Lineals nicht mehr rot, sondern weiss), Apathie oder auch auffällige Unruhe und Verwirrtheit zeigen. Denn das könnten Anzeichen einer schweren Erkrankung sein.

  • Bei hohem Fieber sollten sich Erwachsene zur Sicherheit spätestens am dritten Krankheitstag ärztlich untersuchen lassen.

  • Ein Arzt oder ein Spital ist sofort aufzusuchen, wenn bei Erwachsenen neben hohem Fieber eine Bewusstseinsstörung, Atemnot, Krämpfe, starke Schmerzen, Gelenkschwellungen, schwerer Durchfall oder starkes Erbrechen auftreten. Oder nach einer Tropenreise.

  • Kombi-Präparate, die sowohl gegen Fieber als auch gegen Husten, Schnupfen und andere Symptome wirken sollen, hat fast jede Familie in ihrer Hausapotheke. Experten bemängeln jedoch, dass solche Medikamente zu wenig differenziert wirken. Sinnvoller ist es etwa bei einer Erkältung, die einzelnen Beschwerden – wenn überhaupt – gezielt mit einer entsprechenden Arznei zu behandeln und das Fieber eher nicht zu senken.

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