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Besser hier als in China

Die Entscheidung des Regierungsrats für Affenversuche an der Universität Zürich wird sicherlich angefochten. Obwohl der Entscheid auch aus tierschützerischer Sicht positive Aspekte hat.

Es gibt kaum eine heiklere Materie als Tierversuche mit Affen. Jüngstes Beispiel sind die geplanten Experimente an der Uni und ETH Zürich zur Erforschung von Gehirnvorgängen bei psychiatrischen Erkrankungen. Nach einem langwierigen Verfahren hat der Regierungsrat gestern einen Rekurs von drei Mitgliedern der Tierversuchskommission gegen die vom Veterinäramt erteilte Bewilligung abgelehnt.

Entscheide pro oder kontra Tierversuche sind immer umstritten – egal wie sie ausfallen. Letztlich sind sie aber das Ergebnis einer Güterabwägung von Nutzen versus Leid und Tierwürde. Bei Primaten liegt die Latte für eine Bewilligung aus ethisch-moralischen Gründen viel höher als etwa bei Mäusen. Versuche mit Menschenaffen sind in der Schweiz ganz verboten, und selbst in den USA wird Forschung an Menschenaffen staatlich jetzt nicht mehr unterstützt.

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