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Billige Forschung dank Gentests

Die offene Gendatenbank Open SNP droht für die Ethikkommission zur Knacknuss zu werden.

Sein Netzwerk lässt Facebook geradezu harmlos erscheinen: Open-SNP-Gründer Bastian Greshake. Foto: Andrea Diefenbach
Sein Netzwerk lässt Facebook geradezu harmlos erscheinen: Open-SNP-Gründer Bastian Greshake. Foto: Andrea Diefenbach

Die kantonale Ethikkommission Zürich, zuständig für Gesuche von Humanforschern, erhält bald wichtige Post. Ulrich Genick, Dozent am Institut für molekulare Systembiologie an der ETH, wird demnächst um die Erlaubnis bitten, Genomdaten zu verwenden, die Internetnutzer öffentlich zur Verfügung gestellt haben. Der Fall dürfte der Kommission Kopfzerbrechen bereiten. Er könnte gar zum Präzedenzfall zur Erforschung von offenen Genomdaten werden. Gleichzeitig versucht der Bundesrat, dem Zugriff auf private Genomdaten neue rechtliche Schranken zu geben. Just gestern hat er die Totalrevision des Bundesgesetzes über genetische Untersuchungen beim Menschen in die Vernehmlassung geschickt.

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