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Brustkrebs: Weniger Todesfälle in Europa

Die Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten in vielen europäischen Ländern deutlich gesunken. In einer Region jedoch nicht.

Vorbeugung ist unerlässlich: Aufnahme durch eine Mammographie in einer Schweizer Klinik.
Vorbeugung ist unerlässlich: Aufnahme durch eine Mammographie in einer Schweizer Klinik.
Keystone

Laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung sank die Zahl in 15 von 30 untersuchten Ländern um mehr als ein Fünftel. Wie die Agentur am Donnerstag im «British Medical Journal» berichtete, war der Rückgang mit über einem Drittel in Grossbritannien besonders gross. Allerdings hatten in dem Land die Todesraten zuvor deutlich über denjenigen anderer Länder gelegen.

Brustkrebs ist die häufigste Tumorart bei Frauen und auch diejenige Art, die am häufigsten tödlich veläuft. In Grossbritannien fiel der Anteil der Brustkrebstodesopfer pro 100'000 Todesfälle bei Frauen von 41,6 auf 28,2 (-35 Prozent). In der Schweiz sank die Zahl von 30,5 auf 24,0 Todesfälle (-23%), in Deutschland von 31,3 auf 26,2 (-22%). Am niedrigsten lag die Zahl der Brustkrebstoten auf 100'000 Todesfällen mit 18,9 in Spanien (- 27%).

In Griechenland ( plus 1%), Estland (10%), Lettland (11%) und Rumänien (17%) stieg die Zahl der Todesfälle nach Angaben der Forscher hingegen an. Studienleiter Philippe Autier sprach von einer «katastrophalen» Situation in osteuropäischen Ländern: Dort sei das grosse Problem, dass die Gesundheitssysteme noch nicht modernisiert worden seien. Im Rahmen der Studie hatten die Forscher Datenmaterial der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus den Jahren 1989 bis 2006 augewertet.

(SDA)

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