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Das Bett bleibt zu lange leer

In den letzten 100 Jahren hat sich unsere tägliche Schlafdauer um rund eine Stunde verkürzt. Viele leiden unter chronischem Schlafmangel. Macht uns das krank? Forscher glauben, ja.

Gähnende Leere unter der Decke: Kinder, Job und Sozialleben halten uns vom Schlafen ab. Foto: Grégory Valton (Plainpicture)
Gähnende Leere unter der Decke: Kinder, Job und Sozialleben halten uns vom Schlafen ab. Foto: Grégory Valton (Plainpicture)

Für das «British Medical Journal» ist die Sache schon lange klar, schon sehr lange. In einem Editorial aus dem Jahr 1894 schreibt ein Autor: «Die Hetzerei und Nervosität des modernen Lebens werden völlig zu Recht für das grosse Ausmass der Schlaflosigkeit verantwortlich gemacht.»

Auch wenn sich das «moderne Leben» inzwischen verändert hat, die Sorge um den Schlaf ist geblieben. Heute schlafen Schweizerinnen und Schweizer im Durchschnitt 38 Minuten weniger als noch vor gut 30 Jahren. Dies hat eine repräsentative Befragung von Forschern der Universitäten Basel und Zürich ergeben, die im vergangenen November in der «Therapeutischen Umschau» veröffentlicht wurde. Werktags beträgt heute die mittlere Schlafdauer 7,5 Stunden und an freien Tagen 8,5 Stunden. Das ist eine halbe Stunde mehr als in ähnlichen Umfragen aus Frankreich, Grossbritannien und den USA.

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