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Das «Retortenbaby» ist verschwunden

2012 gab es mehr als doppelt so viele Geburten durch künstliche Befruchtung wie 10 Jahre zuvor.

Einst heiss debattiert, hat sich die künstliche Befruchtung längst etabliert. Der Begriff «Retortenbaby» ist verschwunden, heute heisst es politisch korrekt «medizinisch unterstützte Fortpflanzung». 2012 haben sich 6321 Frauen einer entsprechenden Behandlung unterzogen, was zu rund 2000 Geburten führte – zwei Prozent der Kinder dieses Jahrgangs. Nahezu jede fünfte Entbindung war eine Mehrlingsgeburt. Reproduktionsmediziner beklagen sich häufig, dass die Schweizer Gesetze übermässig streng seien. Doch andernorts ist die Situation offensichtlich noch schlechter: 2012 hatten 17 Prozent der behandelten Frauen ihren Wohnsitz im Ausland.

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