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Der Forscher mit der surrenden Hand

Der Psychologe Bertolt Meyer kam ohne linken Unterarm auf die Welt. Heute versteckt er seine Prothese nicht mehr. Und er hat das Anderssein zu seinem Forschungsthema gemacht. Ein Porträt.

Beleg für den Fortschritt der Wissenschaft: Der Deutsche Bertolt Meyer präsentiert in London den Roboter Rex. (5. Februar 2013)
Beleg für den Fortschritt der Wissenschaft: Der Deutsche Bertolt Meyer präsentiert in London den Roboter Rex. (5. Februar 2013)
AFP
Täuschend echt: Dass das Gesicht von Rex jenem von Bertolt Meyer so ähnlich sieht, ist kein Zufall. (5. Februar 2013)
Täuschend echt: Dass das Gesicht von Rex jenem von Bertolt Meyer so ähnlich sieht, ist kein Zufall. (5. Februar 2013)
AFP
Auf den Spuren von künstlichen Organen: Bertolt Meyer begleitet die Entstehung von Rex im Rahmen eines Dokumentarfilms. (5. Februar 2013)
Auf den Spuren von künstlichen Organen: Bertolt Meyer begleitet die Entstehung von Rex im Rahmen eines Dokumentarfilms. (5. Februar 2013)
AFP
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«Wollen Sie die alte Hand mal sehen?», fragt Bertolt Meyer. Flink kramt der deutsche Sozialpsychologe von der Universität Zürich in seiner Tasche und legt die Prothese mit einem hautfarbenen Plastiküberzug, der durchs Tragen vergilbt und verfärbt ist, auf den Tisch in seinem Büro. Sie sehe grauenhaft aus und strahle den Charme eines Sanitätshauses der 70er-Jahre aus, findet der 36-jährige Wissenschaftler. Er benutze sie nur noch zum Velofahren, um die neue Prothese für den Fall eines Sturzes zu schonen.

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