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Der Jolie-Effekt

Die Schauspielerin Angelina Jolie hat sich nach einem Gentest vorsorglich beide Brüste amputieren lassen. Dies löste bei Schweizer Frauen einen regelrechten Boom für Beratungsgespräche in Kliniken aus.

Barbara Reye
Schauspielerin Angelina Jolie (r.) mit ihrer Mutter, die im Alter von 56 Jahren an Krebs gestorben ist.
Schauspielerin Angelina Jolie (r.) mit ihrer Mutter, die im Alter von 56 Jahren an Krebs gestorben ist.
Reuters

Vor fast vierzig Jahren machte in den Vereinigten Staaten die frühere First Lady, Betty Ford, ihren Kampf gegen Brustkrebs öffentlich. Sie sprach darüber, dass sie sich eine Brust entfernen liess. Dies war für die damalige Zeit ein mutiger Schritt, da das Thema zuvor kaum jemand mit dieser Offenheit diskutierte. Vor drei Monaten enthüllte nun Angelina Jolie, Hollywoodstar mit dem Ruf schönste Frau der Welt zu sein, ihr ganz persönliches Schicksal. Emotional und zugleich sachlich schildert die mehrfache Mutter in der «New York Times», warum sie sich nach einem Gentest gleich beide Brüste abnehmen liess.

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