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Der Krebsdoktor für Kinder

Die Heilungschancen krebskranker Kinder seien oft recht gross, sagt Felix Niggli. Besonders schwierige Fälle begleiteten ihn manchmal bis nach Hause.

«Die meisten Gesunden blenden gern aus, dass es auch sie treffen könnte»: Felix Niggli, Leiter der Onkologie am Kinderspital Zürich. Foto: Dominique Meienberg
«Die meisten Gesunden blenden gern aus, dass es auch sie treffen könnte»: Felix Niggli, Leiter der Onkologie am Kinderspital Zürich. Foto: Dominique Meienberg

Tief und fest schläft der dreijährige Patient in einem verstellbaren Gitterbett. Isoliert von seiner Umwelt liegt er in einer rund sechs Quadratmeter grossen Kabine aus Glas. «Er hatte einen Leukämierückfall», sagt der Onkologieprofessor Felix Niggli, der nochmals kurz nach ihm schaut. Trotz seines jungen Alters habe er schon viel durchmachen müssen — erst vor kurzem eine erneute heftige, mehrtägige Chemotherapie und danach gleich eine Transplantation mit Stammzellen aus dem Knochenmark. Jetzt bekommt er über eine Infusion Schmerzmittel und Antibiotika, Elektroden überwachen sein Herz.

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