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Der Nobelpreis-Kandidat von der Uni Zürich

Martin Jinek hat jene revolutionäre Technologie entwickelt, mit der chinesische Forscher kürzlich Gene in menschlichen Embryonen veränderten. Er wird bereits als Nobelpreisträger gehandelt.

Nik Walter
Martin Jinek (35) in seinem Labor an der Uni Irchel. Foto: Urs Jaudas
Martin Jinek (35) in seinem Labor an der Uni Irchel. Foto: Urs Jaudas

Von einer Revolution in der Biologie ist die Rede, von einer Technologie, die völlig neue Türen für die Forschung und die Medizin öffnet. Crispr/Cas9, kurz Crispr, heisst das heiss gehandelte gentechnische Werkzeug, das erst vor drei Jahren sein Debüt machte und seither Labors auf der ganzen Welt im Sturm erobert hat. In aller Munde ist die Technik seit Ende April, als chinesische Forscher bekannt gegeben hatten, sie hätten mit Crispr erstmals menschliche Embryonen genetisch verändert – ein Tabubruch, vor dem selbst die Wissenschaftsmagazine «Science» und «­Nature» kürzlich gewarnt hatten.

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