Der Schatzsucher

Traditionelles Wissen aus China könnte für die westliche Medizin eine ergiebige Quelle sein. Pharmazeut Paul Unschuld sucht in alten Rezepturen nach wertvollen Wirkstoffen.

Paul Unschuld mit einer alten Apothekerwaage. Fotos: Stephanie Füssenich

Paul Unschuld mit einer alten Apothekerwaage. Fotos: Stephanie Füssenich

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Es ist zweifellos der Höhepunkt im langen Leben der 84-jährigen Youyou Tu. Ihre federnden Schritte wirken jugendlich, als die Chinesin am 10. Dezember 2015 zur Bühnenmitte des Konserthuset in Stockholm schreitet. Im schlichten violetten Kleid und ohne eine einzige weisse Haarsträhne nimmt sie die Auszeichnung vom schwedischen König Carl Gustav entgegen. Es ist das erste Mal, dass der Medizinnobelpreis – zumindest zur Hälfte – nach China geht.

Die Auszeichnung hat einen besonderen Symbolwert: Sie gilt einer Entdeckung, bei der die jahrtausendealte Heilkunde Chinas eine Schlüsselrolle gespielt hat. Youyou Tu isolierte Anfang der 70er-Jahre die Substanz Artemisinin aus dem Einjährigen Beifuss. Der Wirkstoff und seine chemischen Abkömmlinge sind heute unverzichtbare Bestandteile von Malariatherapien und haben Millionen von Menschen das Leben gerettet. Der Durchbruch gelang der chinesischen Pharmakologin dank dem Studium einer 1600 Jahre alten Rezeptur. Und so sieht Youyou Tu im Nobelpreis auch eine Anerkennung für die Traditionelle Chinesische Medizin, in der heute praktizierten Form kurz TCM genannt. Allerdings: Artemisinin war ein Glücksfall. Ausser dem Malariawirkstoff haben nur ein paar wenige Substanzen aus chinesischen Heilmitteln den Weg in die westliche Medizin geschafft. Doch es könnten schon bald mehr werden.

Ein Sammler mit grossen Plänen

Berlin, Nikolassee im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Es ist eine gehobene Wohngegend bestehend aus Villen mit viel Umschwung. Das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Strandbad Wannsee ist in Gehdistanz. Viele der herrschaftlichen Häuser wurden vor 100 Jahren erbaut. In einem davon, es steht an einer ruhigen Quartierstrasse bei der S-Bahn-Station Nikolassee, wohnt der wahrscheinlich beste Kenner der Originalliteratur der Traditionellen Chinesischen Medizin im Westen.

Der Sinologe und Medizinhistoriker Paul Unschuld, 72, gross gewachsen, mit aristokratischer Ausstrahlung, steht in seinem Arbeitszimmer. Es ist ein heller Raum, die Wände vollgestellt mit Bücherregalen, die bis fast zur vier Meter hohen Decke reichen und gefüllt sind mit Originaltexten, chinesischen Wörterbüchern, wissenschaftlicher Literatur. Unfug sei es, den Medizinnobelpreis als Anerkennung für die Traditionelle Chinesische Medizin zu verstehen, findet Unschuld. «Youyou Tu hat Artemisinin mit westlichen Labormethoden und wissenschaftlichem Vorgehen identifiziert und isoliert.» Trotzdem: Auch der Deutsche ist überzeugt, dass in traditionellen chinesischen Rezepturen noch so manche interessante Wirksubstanz verborgen liegt. Und er ist dabei, in einem ambitionierten Projekt systematisch danach zu suchen.

Einer von vielen alten Porzellanbehältern für Arzneien aus Unschulds Sammlung.

Für das Unterfangen ist Unschuld der richtige Mann. Er leitet das Horst-Görtz-Stiftungsinstitut für Theorie, Geschichte und Ethik Chinesischer Lebenswissenschaften (HGI) der Charité-Universitätsmedizin Berlin und hat die wichtigsten Quellen der über 2000-jährigen Heilkunde erstmals nach wissenschaftlichen Massstäben in eine westliche Sprache übersetzt. Dabei kommt ihm zugute, dass er ursprünglich nicht nur Sinologie, sondern auch Pharmazie studiert hat.

Die Arbeiten an den als «Klassiker des Gelben Kaisers» (Huángdì Nèij'ng) bekannten Texten hat er in diesem Jahr abgeschlossen. Unschuld wird sie demnächst in einem renommierten amerikanischen Universitätsverlag publizieren. Es handelt sich bei den Texten um die ältesten Standardwerke der fernöstlichen Medizin, sie umfassen mehr als 150'000 chinesische Schriftzeichen und wurden von verschiedenen Autoren zum Teil vor über 2000 Jahren verfasst. Am zweiten grossen Vorhaben arbeiten Unschuld und seine Mitautoren noch. Das Werk heisst «Bencao gangmu», wörtlich etwa «Enzyklopädie der Arzneikunde», und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Es handelt sich um das bekannteste und umfassendste historische Schriftwerk der traditionellen chinesischen Arzneimittelkunde und enthält einen Grossteil des damaligen Wissens in diesem ­Bereich.

Das macht das Buch auch zu einem Schlüsselwerk der gesamten chinesischen Medizin. Denn die Therapie mit Arzneimitteln ist und war schon immer der bedeutendste Teil dieser traditionellen Heilkunde. Sie wird in China bis heute viel häufiger verwendet als Behandlungsformen wie Akupunktur, Massagen, Bewegungs- und auch Ernährungstherapien. Während in der modernen Medizin Medikamente meist aus einzelnen Wirkstoffen bestehen, verwendet die traditionelle Heilkunde Zubereitungen von Substanzgemischen, die aus den verschiedensten Ausgangsprodukten hergestellt werden. Meist aus Pflanzenteilen, doch auch mineralische Ausgangsstoffe oder Teile von Tieren und sogar Menschen werden zu chinesischen Arzneimitteln verarbeitet. Von Tigerknochen und Bärengalle über Insekten und Würmer bis zu Fossilien und Exkrementen kennen die traditionellen Rezepturen dabei keine Tabus.

Die alten Schriftrollen enthalten auch viel Unsinniges – Unschuld sucht die Nadel im Heuhaufen.

Auf dem massigen antiken Schreibtisch vor dem Fenster hat Unschuld eine Auswahl handgeschriebener chinesischer Rezepturen ausgebreitet. Es sind Aufzeichnungen von Ärzten aus den letzten 150 Jahren, die ihr angewandtes Wissen säuberlich, wenn auch nicht selten nur noch schwer lesbar notiert haben. In ihnen suchen Paul Unschuld und seine Mitarbeiter nach neuen Wirkstoffen. Mit modernsten Methoden: aufwendigen Datenanalysen, Hochleistungschromatografie, Zelltests.

1000 solcher handgeschriebener Hefte hat er ab den 70er-Jahren während seiner zahllosen Aufenthalte in China auf Märkten erstanden, insbesondere in Peking, Shanghai und Xian. Gekostet hat es ihn zumindest anfangs nur wenig Geld. «Als die Regierung in China sich in Richtung Marktwirtschaft öffnete, rief sie ihre Bevölkerung dazu auf, selbst Geld zu verdienen», sagt Unschuld. Und so verkauften einige diese historisch wertvollen Aufzeichnungen auf den Märkten – als Klopapier. Es bedurfte des deutschen Forschers, um die Bedeutung der Hefte zu erkennen. Seine chinesischen Kollegen sahen darin keinen Wert.

Anleitungen zum Betrug am Patienten

Der Sinologe und Pharmakologe erstand zahllose weitere medizinhistorisch interessante Objekte. Das meiste ist heute im Ethnologischen Museum Berlin untergebracht, einen kleinen Teil bewahrt er bei sich zu Hause im Untergeschoss auf. Unschuld führt die Treppe hinunter und durch Panzertüren in einen Luftschutzkeller aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Auf Gestellen und in Kisten lagert er hier verzierte Reibschalen, kunstvolle Pillenbehälter aus Porzellan, eine Apothekerwaage, ein Reiseset mit Arzneifläschchen und Druckplatten aus Holz, mit denen Werbehandzettel für Apotheken hergestellt wurden. Inzwischen hat man auch in China den Wert dieser Sammelstücke erkannt. «Du hast uns die Augen geöffnet», hätten ihm die Forscherkollegen gesagt, meint Unschuld nicht ohne Stolz. Auf den Geschmack gekommen sind auch die Touristen – leider, aus Unschulds Sicht: «Längst sind die Preise zu hoch für unsere wissenschaftliche Sammlung.»

Ein geöffneter, mit wenigen Strichen angedeuteter Mund mit Punkten auf den Mandeln; darunter neun Kolonnen aus chinesischen Zeichen. Unschuld hält mit der linken Hand eine Seite eines Rezepturhefts aufgeschlagen und zeigt mit der rechten auf einige Stellen im Text. «Es geht um eine Angina-ähnliche Erkrankung», liest der Medizinhistoriker quer. Über mehrere Seiten folgen Variationen der gleichen Abbildung mit immer neuen Auffälligkeiten im Rachenraum. Bei manchen Wucherungen wird es selbst in den schemenhaften Schwarz­weiss­darstellungen unappetitlich.

Die Rezepturen beschreiben Krankheitsbilder mit den dazugehörigen Diagnosen und Therapien. Doch es geht nicht nur um hehre Heilkunst. «Es finden sich zum Beispiel auch Anleitungen zum Betrug am Patienten», sagt Unschuld. Im Chinesischen existieren Wörter, die gleich ausgesprochen werden, geschrieben jedoch das Gegenteil bedeuten. Mit einer schlauen Formulierung kann ein Arzt den Patienten also schwören, dass seine Medizin ihn wieder gesund macht, ohne später dafür darauf behaftet zu werden, wenn sie nicht wie versprochen gewirkt hat.

Abtreibungen fehlen in Standardwerken

Neben solchen Tricks findet sich in den Werken der Traditionellen Chinesischen Medizin auch viel, was aus heutiger Sicht völlig unsinnig erscheint. Dies erschwerte auch die mit dem Nobelpreis gewürdigte Entdeckung von Artemisinin. Youyou Tu und ihre Mitstreiter durchforsteten Anfang der 70er-Jahre die grossen Standardwerke der chinesischen Medizin im Rahmen eines geheimen, von Mao initiierten Malariaprojekts. Bei der Durchsicht Tausender Anweisungen in den Medizintexten der vergangenen Jahrhunderte bekamen es die Wissenschaftler mit einem wilden Mix aus zum Teil absurden Rezepturen zu tun. An einer Stelle wurde beispielsweise empfohlen, die Kalenderdrucke der vergangenen zwei Jahre zu verbrennen und die Asche mit Weizenmehl zu Pillen zu verarbeiten, welche der Kranke täglich einnehmen sollte.

Eine Variante riet, aus der Zeichnung eines berühmten chinesischen Dämonenbezwingers das linke Bein auszuschneiden, um dieses ebenfalls zu verbrennen und als Asche gegen Malaria einzunehmen. Andere Gelehrte schworen auf Spinnen, Roll­asseln, Kräuter, Gebete oder Rituale gegen die Infektionskrankheit. «Für Youyou Tu war es die Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen», so Unschuld, der die Forscherin Ende der 70er-Jahre in China getroffen hatte. Der Sinologe ist eine ernsthafte Person. Doch auch wenn man es ihm nicht unbedingt ansieht: Es bereitet ihm grosses Vergnügen, von solchen Absurditäten in der Traditionellen Chinesischen Medizin zu erzählen und damit seine westlichen Zuhörer zu irritieren. «Weil niemand die Originalwerke liest, wird die östliche Heilkunde bei uns völlig unkritisch verklärt», sagt Unschuld. In China selbst sei man zwar stolz auf das historische Erbe, im Alltag setzten die meisten allerdings auf westliche Medizin. «Selbst in den dort verbreiteten TCM-Kliniken spielt die traditionelle Heilkunde eine zweitrangige Rolle.»

Chinesen verkaufen die historischen Schriften als Klopapier.

Im langen Mantel und mit kleinem Rucksack am Rücken kämpft sich Paul Unschuld von der Mensa HU Nord kommend durch den Mittagsverkehr auf der Hannoverschen Strasse. Für unsere Breiten ungewohnt waghalsig schlüpft er entschlossenen Schrittes zwischen den heranbrausenden Autos hindurch. Man ahnt, wie sich der 72-Jährige während seiner früheren China-Aufenthalte von Neugier getrieben ins Abenteuer stürzte. Jetzt steht er vor seinem Institutsgebäude auf dem Gelände der Charité, des traditionsreichen Universitätsklinikums im Zentrum Berlins, wo Grössen der Medizingeschichte wie Rudolf Virchow oder Robert Koch tätig waren. Das Horst-Görtz-Stiftungsinstitut befindet sich in einem Gebäudeteil in der Verlängerung der Klinik für Neurologie. Der über 100-jährige Backsteinbau erinnert an diesem regnerischen Tag von aussen an ein geheimnisumwittertes Haus aus einem alten Schwarzweisskrimi.

Henning Otte, 35-jährig, Sinologe und Mathematiker, legt eine Handvoll Grafiken vor sich aus. Sie sind nicht antik, im Gegenteil, es handelt sich um Visualisierungen der digital erfassten heilkundlichen Aufzeichnungen. Otte ist wissenschaftlicher Mitarbeiter von Unschuld und hat aus den 1000 handgeschriebenen Heften rund 40 000 Rezepturen analysiert. Auf der einen Grafik stehen Begriffe wie Husten, Fieber, Lungenhitze und Völlegefühl in der Brust. Die Worte sind jeweils mit einem farbigen Kreis versehen – je grösser, desto häufiger erscheinen sie in den Rezepturen. Verbindungen zwischen den Kreisen deuten an, wie einzelne Symptome miteinander in Beziehung stehen.

Traditionelle Arzneimittel für unterwegs: Chinesische Reiseapotheke.

Die Idee hinter dem Projekt: Rezepturen, die sich in der Praxis tatsächlich als nützlich erwiesen haben, dürften in den handgeschriebenen Sammlungen der verschiedenen Ärzte häufiger aufgezeichnet sein als wirkungsloser Hokuspokus. «Diesen quantitativen Ansatz hat im Bereich der chinesischen Medizin bislang noch niemand verfolgt», sagt Henning Otte. Projekte in Taiwan oder China stützen sich auf die grossen Enzyklopädien der chinesischen Medizin. «Diese bilden jedoch eine Elitemedizin ab, die nicht unterscheidet, wie häufig oder erfolgreich einzelne Methoden angewendet wurden.» Ein bedeutender Unterschied, wie sich gut am Beispiel Abtreibung aufzeigen lässt: Während das Thema in den Standardwerken verschwiegen wird, finden sich in den handgeschriebenen Texten zahlreiche Verfahren.

In den digital erfassten Rezepturen kann Otte nach häufigen Wirkprinzipien gegen Krankheiten wie Demenz, Hautkrankheiten, Lungen- oder Atembeschwerden suchen. Vorerst steht jedoch die Epilepsie im Fokus. Eine Schwierigkeit, die dem Berliner Sinologen dabei immer wieder begegnet: In der Traditionellen Chinesischen Medizin existiert eine Krankheit wie die Epilepsie nicht als einheitliches Leiden. Es finden sich jedoch verschiedenste Beschreibungen von Symptomen, von denen manche besser und andere schlechter zur Epilepsie passen. Ein ähnliches Problem zeigt sich auch bei den Therapien. Oft sind die Bezeichnungen von Heilpflanzenarten oder anderen Ausgangsmaterialien unklar oder missverständlich. Zudem ändern sie sich über die Jahre und je nach Region. «Es ist regelrechte Detektivarbeit, die Originaltexte in eine analysierbare Form zu bringen», sagt Otte.

Rezepturen, die sich in der Auswertung am vielversprechendsten erweisen, geben die Berliner Forscher weiter an die Firma Bicoll. Das kleine biopharmazeutische Unternehmen mit Sitz in München und einem Labor in Shanghai hat sich auf die Entdeckung neuer Wirkstoffe in Pflanzen spezialisiert. Die Mitarbeiter suchen dort mithilfe der Angaben von Unschuld und Otte nach interessanten Substanzen und testen sie im Reagenzglas auf mögliche Wirkungen gegen Epilepsie. «Wir haben bereits erste Reinstoffe mit sehr viel Potenzial isoliert», sagt Kai Lamottke, Direktor und Mitbegründer von Bicoll. Er rechnet fest damit, dass dereinst ein wirksames Medikament aus dem öffentlich geförderten Projekt hervorgehen wird.

Wissen droht verloren zu gehen

Doch so optimistisch Lamottke sich gibt – die Weiterführung des Vorhabens ist bedroht. Das Institut von Paul Unschuld dürfte diesen Sommer schliessen. Der Sinologe gründete es im Jahr 2006 nach seiner Emeritierung als Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin der Ludwig-Maximilians-Universität München, als der er 20 Jahre waltete. Finanziert hat das Berliner Institut eine Stiftung von Horst Goertz, der als IT-Unternehmer reich geworden war. «Die Unterstützung meiner Forschung war ihm ein Anliegen», so Unschuld. Das Geld hätte ausgereicht, um das Institut langfristig zu finanzieren. Doch dann kam 2008 die Finanzkrise. «Sie hat uns auf dem falschen Fuss erwischt», sagt Unschuld. Seither wirft das Stiftungskapital zu wenig Zinsen ab, um das Institut weiter zu finanzieren.

Niemand möchte in die Bresche springen. «Das ist sehr bedauerlich, denn es handelt sich um das einzige Institut im Westen, das sich langfristig mit der über 2000-jährigen Geschichte der chinesischen Medizin auseinandersetzt», sagt Unschuld. Offenbar erkennt niemand die Bedeutung dieser Forschung. In einer Zeit, in der China weltweit und als Handelspartner immer mehr an Bedeutung gewinnt, ein grosser Fehler, glaubt nicht nur Unschuld. Dass sich China für sein Institut engagieren würde, erwartet er schon gar nicht. «Das offizielle China lobt zwar unsere Arbeit, lässt sich aber in Wahrheit nicht gerne auf die Finger schauen und ist deshalb froh, wenn wir den Laden dichtmachen.» Daran wird auch der mit viel Stolz entgegengenommene Nobelpreis nichts ändern.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 11.03.2016, 23:24 Uhr

In Zahlen

2200
Das Alter der frühesten Werke der chinesischen Medizin wird auf 2200 Jahre geschätzt.

40'000
Berliner Forscher haben rund 40'000 Rezepturen aus historischen Handschriften von chinesischen Ärzten übersetzt und analysiert. Sie hoffen, auf diese Weise neue Wirksubstanzen zu finden.

150'000
Die ältesten Standardwerke der chinesischen Medizin, die «Klassiker des Gelben Kaisers», umfassen zusammen mehr als 150'000 chinesische Schriftzeichen.

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