Zum Hauptinhalt springen

Der Schutz vor Masern hält nicht lange an

Eine neue Studie bringt Brisanz in die Impfdebatte: Die mütterlichen Antikörper bewahren Säuglinge nicht neun, sondern höchstens vier Monate vor Masern.

Sind die älteren Kinder geimpft, dann sind auch die Kleinen geschützt. Man nennt das auch Herdenschutz. Foto: Andreas Herzau (Laif)
Sind die älteren Kinder geimpft, dann sind auch die Kleinen geschützt. Man nennt das auch Herdenschutz. Foto: Andreas Herzau (Laif)

Kommt ein Baby zur Welt, so ist es in vielem noch nicht bereit für das Leben ausserhalb des Mutterbauches. Vor allem das Immunsystem der Kleinsten ist noch sehr unreif. Ein bisschen hat die Natur vorgesorgt. Gewisse Antikörper bekommt das Ungeborene während der Schwangerschaft über die Nabelschnur von der Muttter. Man nennt dieses Phänomen Nestschutz. Doch der Nestschutz hält nicht lange, und eine neue Studie der Universität Ontario zeigt nun: Bei Masern hält der Nestschutz längst nicht so lange, wie man bisher angenommen hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.