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Didgeridoo-Therapie gegen Schnarchen

Für seine Studie zu den Ursachen von Schlafapnoe erhielt ein Zürcher Forscher den Spass-Nobelpreis der Harvard-Universität.

«Die Vernetzung ist sehr wichtig für uns»: Der Zürcher Epidemiologe Milo Puhan. Foto: Samuel Schalch
«Die Vernetzung ist sehr wichtig für uns»: Der Zürcher Epidemiologe Milo Puhan. Foto: Samuel Schalch

Es gibt Menschen, die wirken auch in gestreiftem Pyjama und Filzpantoffeln so tadellos, wie wenn sie in einem perfekt sitzenden Anzug stecken würden. Milo Puhan gehört zu dieser Sorte. Als er vor einem halben Jahr in Schlafzimmer-Aufmachung vor gefülltem Auditorium mit heiterer Zuhörerschaft eine Ansprache hielt, wirkte der 42-Jährige bei allem Schalk topseriös wie eh und je. Es war die Verleihung des Spass-Nobelpreises, Ig Nobel Prize genannt, die jeden Herbst an der Harvard-Universität in Cambridge, USA, stattfindet. Puhan und seine Mitstreiter erhielten die Auszeichnung für eine Studie von 2005, mit welcher sie zeigten, dass regelmässiges Üben auf einem Didgeridoo gegen krankhaftes Schnarchen und Schlafapnoe hilft.

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