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Die Globulisierungsgegnerin

Natalie Grams war eine angesehene, gut verdienende Homöopathin. Dann begann sie zu zweifeln. Und zweifelte immer weiter. Über eine Frau, die sich verändert hat.

Natalie Grams sagt rückblickend, sie sei der Selbsttäuschung der Homöopathie erlegen. Foto: Bert Bostelmann (Bildfolio)
Natalie Grams sagt rückblickend, sie sei der Selbsttäuschung der Homöopathie erlegen. Foto: Bert Bostelmann (Bildfolio)

Neulich ist Natalie Grams durch die Altstadt von Heidelberg gelaufen, um Besorgungen zu machen. Sie sieht einen Kollegen von früher, einen Homöopathen, der eine grosse Praxis führt. Der Mann schneidet sie. «Er hat mich gesehen und erkannt und extra in die andere Richtung geblickt», sagt Grams: «Er wollte mir auf keinen Fall Guten Tag sagen. Die zur Schau gestellte Verbannung gab mir das Gefühl, eine Geächtete zu sein.»

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