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Die Schweiz sehen – und sterben

Die Zahl der Ausländer, die in der Schweiz assistierten Suizid begehen, hat sich verdoppelt. Das zeigt eine neue Studie der Universität Zürich.

Das Phänomen ist viel diskutiert und europaweit einzigartig: Suizidwillige aus den umliegenden Ländern reisen in die Schweiz, um die Unterstützung einer Sterbehilfeorganisation in Anspruch zu nehmen. Nun veröffentlicht die Universität Zürich (UZH) erstmals eine detaillierte Analyse zum «Suizidtourismus», wie die Autoren das Phänomen nennen. Demnach hat sich im untersuchten Zeitraum von 2008 bis 2012 die Anzahl von Sterbebegleitungen bei Ausländern zuerst verringert und dann aber ab 2009 innert vier Jahren verdoppelt. 2012 waren es 172 Personen. Zum Vergleich: Im gleichen Jahr gab es 508 Sterbebegleitungen mit Einheimischen.

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