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«Die Schweiz verliert den Führungsanspruch»

Die Protonentherapie zählt zu den zukunftsträchtigen Krebsbehandlungen. Der Ex-Direktor des Protonenzentrums, Eugen Hug, wirft der Politik vor, sie verhindere den Ausbau.

Einzigartig in der Schweiz: Der Bestrahlungsplatz Gantry I am Paul-Scherrer-Institut in Villingen.
Einzigartig in der Schweiz: Der Bestrahlungsplatz Gantry I am Paul-Scherrer-Institut in Villingen.
Reto Oeschger

Herr Hug, vergangene Woche hat sich der Nationalrat dafür ausgesprochen, dass die Protonentherapie bis auf weiteres nur am Paul-Scherrer-Institut (PSI) stattfinden soll. Sie waren bis vor kurzem der Direktor des PSI-Protonenzentrums. Wie steht es um die Zukunft dieser Krebstherapie? Die Schweiz muss sich Sorgen machen, dass sie in Rückstand gerät. Hierzulande wird behauptet, die Protonentherapie sei nur bei seltenen Erkrankungen angezeigt. Dies entspricht jedoch nicht der weltweiten Realität. Die Protonen werden zunehmend breiter angewandt. Die Schweiz muss sich entscheiden, ob man an der Entwicklung teilhaben will oder nicht.

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