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Dubiose Spurensuche im Blut

Ärzte warnen vor Diagnosetests, die Patienten weismachen, dass sie zahlreiche Lebensmittel nicht essen sollten. Denn die Weglassungsdiäten schaden häufig mehr, als dass sie helfen.

Blutproben als Beweis für Nahrungsmittelintoleranzen sind heftig umstritten. Foto: Stefanie Sudek-Mensch
Blutproben als Beweis für Nahrungsmittelintoleranzen sind heftig umstritten. Foto: Stefanie Sudek-Mensch

Ein kleiner Pikser in den Finger genügt. Der Heilpraktiker entnimmt etwas Blut, mischt es behutsam mit einer Lösung und lässt das Ganze in einer Plastikschale miteinander reagieren. Später giesst er weitere Flüssigkeiten hinzu, und nach gut vierzig Minuten beginnen am Boden der Plastikschale zahlreiche Punkte blau zu schimmern. Jeder Punkt bedeutet ein Nahrungsmittel, mit dem das Blut reagiert.

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