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Ein direkter Zugang zur Forschung

Lawrence Rajendran von der Uni Zürich will die Publikation wissenschaftlicher Studien revolutionieren. Dafür hat er die Internetplattform «Science Matters» gegründet.

«Zum Erfolg verpflichtet»: Lawrence Rajendran, Initiant von «Science Matters». Foto: Esther Michel
«Zum Erfolg verpflichtet»: Lawrence Rajendran, Initiant von «Science Matters». Foto: Esther Michel

Das Inserat im Wissenschaftsmagazin «Nature» war ein Coup. Sein Text: «Die schlechte Nachricht: Du konntest weder in ‹Science› noch in ‹Nature› publizieren. Die gute Nachricht: Das spielt keine Rolle, es gibt jetzt ‹Matters›.» Lawrence Rajendran, Alzheimerforscher an der Universität Zürich und geistiger Vater von «Science Matters», einer neuen Publikationsplattform für wissenschaftliche Ergebnisse, lacht, als er vom Handstreich erzählt. «Matters», so die Kurzform, ist eine Kampfansage an die dominanten Wissenschaftsverlage wie Elsevier, Wiley oder Springer, aber auch an das wissenschaftliche Publikationssystem per se, in dem «Science» und «Nature» eine Hauptrolle spielen.

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