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Ein grosses Herz half der kleinen Sophia

Mit einer Herzoperation wurde am Kinderspital Zürich einem erst drei Wochen alten Mädchen das Leben gerettet. Es hatte dabei auch Glück, weil Swisstransplant relativ schnell ein passendes Spenderorgan gefunden hatte.

«Technisch anspruchsvoll»: Die Operation am Herzen eines Kleinkindes (Aufnahme aus dem Jahr 2011). Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
«Technisch anspruchsvoll»: Die Operation am Herzen eines Kleinkindes (Aufnahme aus dem Jahr 2011). Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Erst drei Wochen war die kleine Sophia alt, als ihr Herzchirurg Michael Hübler Ende Dezember im Kinderspital Zürich ein neues Herz einsetzte. Sophia ist damit das jüngste Kind, das in der Schweiz jemals ein Herz transplantiert bekommen hat. Das Mädchen kam mit einem Tumor am Herzen zur Welt.

Die Stunden nach ihrer Geburt Ende November waren dramatisch verlaufen. Kaum auf der Welt, lief Sophia blau an. Die Ärzte mussten sie intubieren, um sie zu beatmen. Schnell stand fest, das Baby litt an einem gutartigen Tumor, einem Fibrom, der sein Herz durchzog. Das ­Tumorgewebe störte den Blutfluss zum Herzen, drückte auf die Atemwege und hatte sogar die Herzklappen verzogen. Um zu überleben, konnte Sophia nur ein Spenderherz helfen.

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