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Ein Krebsforscher eckt an

Der Vater der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Harald zur Hausen, rechtfertigt sich mit einer Autobiografie gegenüber seinen Kritikern.

Nimm kein Blatt vor den Mund: Krebsforscher und Nobelpreisträger Harald zur Hausen.
Nimm kein Blatt vor den Mund: Krebsforscher und Nobelpreisträger Harald zur Hausen.

Hanne ist traurig. Soeben hat sie erfahren, dass ihr Grossvater mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt wird. Doch statt sich zu freuen, weint das dreijährige Mädchen. Sie versteht nicht, was die Auszeichnung zu bedeuten hat, dennoch beschwert sich Hanne: «Ich möchte diesen Preis auch haben.»

Für Harald zur Hausen gehören die Tränen der Enkelin zu den unbeschwerten Erinnerungen an das turbulente Jahr 2008. Damals erhielt der deutsche Virologe nicht nur die begehrte Ehrung aus Stockholm für seine langjährigen Forschungen, die zu der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs führte. Er geriet in dieser Zeit auch unvermittelt in einen Strudel massiver Kritik, die bis heute nicht ganz verklungen ist und ihn persönlich belastet.

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