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«Eine Depression verursacht oft Konzentrationsstörungen»

Am Donnerstag wurde bekannt, dass der Chauffeur im Walliser Car-Dramas täglich ein Antidepressivum einnahm. Ein Experte erklärt, ob man trotzdem fahren kann und ob Depressive überhaupt Verantwortung übernehmen können.

Der belgische Reisecar fährt in einem Tunnel in Siders mit voller Wucht in eine Tunnelwand. (13. März 2012)
Der belgische Reisecar fährt in einem Tunnel in Siders mit voller Wucht in eine Tunnelwand. (13. März 2012)
Reuters
Beim Unfall kommen 28 Menschen, darunter 22 Kinder, ums Leben. 24 Kinder werden verletzt. (13. März 2012)
Beim Unfall kommen 28 Menschen, darunter 22 Kinder, ums Leben. 24 Kinder werden verletzt. (13. März 2012)
Keystone
Die Ursachenanalyse ist abgeschlossen. Technische Fehler können als Grund für den Unfall ausgeschlossen werden: Der Walliser Staatsanwalt Olivier Elsig präsentiert den Medien die Ergebnisse. (15. Juni 2012)
Die Ursachenanalyse ist abgeschlossen. Technische Fehler können als Grund für den Unfall ausgeschlossen werden: Der Walliser Staatsanwalt Olivier Elsig präsentiert den Medien die Ergebnisse. (15. Juni 2012)
Keystone
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Herr Hasler, wie wirkt sich Paroxetin auf die Fahrtauglichkeit eines Patienten aus? Alle Medikamente werden auf ihr Risiko der Fahrunfähigkeit hin beurteilt und in eine Skala eingeteilt. Moderne Antidepressiva sind der geringsten Risikoklasse zugeteilt. Paroxetin in einer konstanten Dosierung hat also kein bis ein geringes Risiko, die Fahrfähigkeit zu beeinträchtigen.

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