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«Eine Herztransplantation macht man mit dem Telefon»

Marko Turina hat in der Schweiz die Herztransplantation eingeführt und etabliert. Die Anfangsphase war für Patienten tödlich.

«Herzchirurgen brauchen eine gute Verbindung zwischen Gehirn und Fingern»: Marko Turina über seine Arbeit. Foto: Urs Jaudas
«Herzchirurgen brauchen eine gute Verbindung zwischen Gehirn und Fingern»: Marko Turina über seine Arbeit. Foto: Urs Jaudas

Weltweit finden Feiern zu 50 Jahren Herztransplantation statt. Sie waren 1969 beim ersten Schweizer Eingriff dabei. Was ist Ihnen im Gedächtnis geblieben?

Spannung. Aus Platzgründen fand die Herzentnahme nicht im Operationssaal, sondern im Vorbereitungsraum statt. Ich habe dort den Spender vorbereitet und das Herz freigelegt. Im Saal selber öffnete mein Vorgänger Åke Senning den Empfänger und schloss ihn an die Herz-Lungen-Maschine an.

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