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Empörung nach Kritik an Brustkrebs-Tests

Systematische Mammografie-Screenings bringen nichts. Zu diesem vernichtenden Schluss kommt ein Expertengremium. Jetzt gehen die Wogen hoch.

BHs gegen Brustkrebs: Mit der «Aktion BH» wurde 2008 auf dem Bundesplatz für die Einführung von Screenings geworben.
BHs gegen Brustkrebs: Mit der «Aktion BH» wurde 2008 auf dem Bundesplatz für die Einführung von Screenings geworben.
Peter Klaunzer, Keystone

Brustkrebs ist in der Schweiz bei den Frauen die häufigste und tödlichste Krebsart: 5400 erkranken jedes Jahr daran, 1400 sterben. Die Krebsliga Schweiz und Brustkrebsspezialisten möchten diese Zahl durch systematische Früherkennungsprogramme senken. Doch die Hoffnung scheint sich zu zerschlagen.

Dieser Ansicht ist zumindest das Swiss Medical Board, ein unabhängiges Expertengremium, das Nutzen und Risiken solcher Mammografie-Screenings neu bewertet hat. Der am Sonntag veröffentlichte Bericht spricht Klartext: Von systematischen Brustkrebs-Früherkennungsprogrammen sei abzuraten. Bestehende Programme, wie sie in gut der Hälfte der Kantone bestehen, sollen befristet werden.

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