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Er hypnotisierte Zürich

Der schillernde Psychiater Auguste Forel führte am Zürcher Burghölzli die Hypnose ein und behandelte eine grosse Zahl von Patienten und sogar sein Personal.

Von Felix Straumann
Hypnose fand ab Mitte der 1880er-Jahre zunehmend Verbreitung in der Medizin – durchsetzen konnte sie sich allerdings nicht (Holzstich von 1893).Bild: AKG-Images
Hypnose fand ab Mitte der 1880er-Jahre zunehmend Verbreitung in der Medizin – durchsetzen konnte sie sich allerdings nicht (Holzstich von 1893).Bild: AKG-Images

Überfüllte Zuschauerränge, vorne ein Halbkreis aus bequemen Fauteuils und Polsterbänken, in der Mitte der Gast­geber. Dies war die Bühne, auf der der Psychiater Auguste Forel Ende 19. Jahrhundert seine beliebten Hypnosevorträge vorführte. Der Ablauf war meist gleich: Seine Patienten wurden im Nebenraum untersucht und betraten dann gemeinsam den Raum durch die beiden Seiteneingänge. Nachdem sie auf den weichen Sitzgelegenheiten Platz genommen hatten, wurden sie der Reihe nach vor den Augen aller hypnotisiert. Das Publikum war jedes Mal tief beeindruckt.

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